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Dow Jones News
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MÄRKTE EUROPA/Europas Börsen steigen auf Jahreshoch

FRANKFURT (Dow Jones)--Ein kleines Kursfeuerwerk wird an den Börsen in Europa abgebrannt. Der Euro-Stoxx-50 wie auch der DAX notieren auf Jahreshoch. Für eine steigende Risikobereitschaft der Anleger sorgen gute Wirtschaftsdaten aus China, die Wiederaufnahme der Handelsgespräche zwischen den USA und China sowie die Aussicht, dass die Briten einen harten Brexit offenbar umschiffen. Deutlich unter Druck stehen dagegen die Bundesanleihen, die Rendite der zehnjährigen Laufzeit springt mit 0,02 Prozent wieder knapp in den positiven Bereich. Der DAX steigt am Mittag um 1,2 Prozent auf 11.896 Punkte, der Euro-Stoxx-50 um 0,8 Prozent auf 3.424 Zähler.

In China sind die Einkaufsmanagerindizes für den immer wichtiger werdenden Service-Bereich optimistischer ausgefallen als der Markt erwartet hatte. Im US-chinesischen Handelsstreit hoffen Anleger nun auf das Endspiel mit dem Eintreffen der chinesische Delegation unter Führung von Vizepremier Liu He in Washington. Unter der Hand setzen Marktteilnehmer auf unterschriftsreife Ergebnisse in den kommenden Tagen, allerdings gibt es auch kritische Stimmen, die nicht so bald auf eine Einigung bauen.

Auch beim Brexit dominiert die Hoffnung auf eine marktfreundliche Lösung. Die britische Regierungschefin Theresa May will nun den Brexit verschieben und mit Oppositionsführer Jeremy Corbyn über den Brexit und die künftige Anbindung an die EU verhandeln. Die Labour-Opposition gilt als europafreundlich.

Neue Kauflaune allerorten - Rohstoffe und Autowerte gesucht 
 

Die zunehmende Risikobereitschaft der Anleger macht die Automobilwerte zum Tagesgewinner mit 1,9 Prozent Plus. Vor allem die Zulieferer legen stark zu, so Faurecia (plus 4,4 Prozent) und Valeo (plus 2,9 Prozent) in Frankreich. Conti im DAX steigen 3,1 Prozent, VW um 2 Prozent und BMW um 1,8 Prozent.

Die Autobauer haben im März auf dem US-Markt gut abgeschnitten. VW fallen mit einem Absatzplus von 14 Prozent auf, dem besten März-Ergebnis seit 2013. BMW schaffte mit der Kernmarke ein Absatzplus von 2,9 Prozent. Daimler hatte dagegen bei Mercedes-Benz fast 5 Prozent Minus zu vermelden, was allerdings auf neue Produkteinführungen zurückgeht. Auch hier steigen die Aktien 1,2 Prozent.

Öl auf Jahreshoch 
 

Der WTI-Ölpreis war am Morgen in Asien auf neue Jahreshochs gestiegen. Da die kurzlaufenden Ölkontrakte noch stärker als die längerlaufenden anziehen, werten Händler dies als "Rückkehr der Spekulation" an den Märkten. Dies dürfte noch einige Tage für frische Kapitalzuflüsse und damit einen "Risk On"-Modus auch bei Aktien sorgen.

Als gute Konjunkturnachricht wird daneben der Sprung der Eisenerzpreise um über 4 Prozent im chinesischen Handel gewertet. Stahlaktien werden daher en block gekauft: Arcelormittal steigen 4,7 Prozent, Voestalpine um 2,9 Prozent und Thyssenkrupp um 4 Prozent.

Defensive Werte werden gemieden 
 

Verlierer sind erneut die Aktien aus dem defensiven Bereich. So zeigen sich Beiersdorf und Vonovia mit Minuszeichen. Die Versorgerwerte pendeln um die Nulllinie. Ein Blick auf die Branchen in Europa zeigt, dass Pharma, Nahrungsmittel sowie Nicht-Zyklische Konsumgüter leicht im Minus notieren.

Bei Prosiebensat1 geht es 5 Prozent höher nach Berichten, die italienische Mediaset schaue sich nach passenden Übernahmezielen um. Prosieben seien nach dem Kurssturz "ein attraktives Ziel", meint ein Händler. Bei Shop Apotheke geht es nach Zahlenausweis um 8 Prozent nach oben. Der Umsatz der Online-Apotheke stieg um 30 Prozent und den Ausblick hat das Unternehmen bestätigt.

1&1 Drillisch und United Gewinner der 5G-Entwicklung 
 

Die Telekommunikationsunternehmen 1&1 Drillisch und United Internet gelten als Gewinner der Entwicklung um die Versteigerung der neuen Mobilfunkfrequenzen. Beide Aktien gewinnen jeweils gut 5 Prozent. Die Auktion der Frequenzen für den künftigen Mobilfunkstandard 5G in Deutschland könnte schon im Tagesverlauf zu Ende gehen. Mit dem aktuellen Gesamtvolumen aller Gebote von 2,34 Milliarden Euro deutet sich ein sehr geringer Auktionserlös an. Die vier Bieter - Deutsche Telekom, Vodafone, Telefonica Deutschland sowie 1&1 Drillisch - sind sich weitgehend einig, wie der detaillierten Aufstellung der Bundesnetzagentur zu entnehmen ist. "Vermutlich hat Drillisch nur für ein Minimalpaket geboten", so ein Händler. United Internet ist mit gut 73 Prozent Hauptaktionär bei 1&1 Drillisch.

=== 
Aktienindex              zuletzt      +/- %       absolut      +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50           3.423,92       0,83         28,22          14,08 
Stoxx-50                3.167,40       0,33         10,56          14,76 
DAX                    11.896,07       1,20        141,28          12,66 
MDAX                   25.407,36       1,00        251,89          17,69 
TecDAX                  2.759,57       1,46         39,70          12,63 
SDAX                   11.293,73       1,05        117,04          18,77 
FTSE                    7.384,11      -0,09         -7,01           9,85 
CAC                     5.460,09       0,68         36,63          15,42 
 
Rentenmarkt              zuletzt                  absolut        +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite       0,00                     0,05          -0,24 
US-Zehnjahresrendite        2,52                     0,05          -0,16 
 
ROHÖL                    zuletzt  VT-Settl.         +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                  62,87      62,58         +0,5%           0,29  +35,2% 
Brent/ICE                  69,89      69,37         +0,7%           0,52  +27,2% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag         +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.292,20   1.293,15         -0,1%          -0,95   +0,8% 
Silber (Spot)              15,19      15,13         +0,4%          +0,06   -2,0% 
Platin (Spot)             862,08     851,50         +1,2%         +10,58   +8,2% 
Kupfer-Future               2,94       2,91         +1,2%          +0,04  +11,5% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/flf

(END) Dow Jones Newswires

April 03, 2019 06:24 ET (10:24 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.

© 2019 Dow Jones News
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