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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

DJ LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Abend, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

AKTIENMÄRKTE (18:38 Uhr)

INDEX             Stand      +-%  +-% YTD 
EuroStoxx50    3.417,22   -0,61%  +13,85% 
Stoxx50        3.162,53   -0,31%  +14,58% 
DAX           11.850,57   -0,94%  +12,23% 
FTSE           7.425,57   -0,35%  +10,76% 
CAC            5.436,42   -0,65%  +14,92% 
DJIA          26.203,94   -0,52%  +12,33% 
S&P-500        2.885,49   -0,36%  +15,10% 
Nasdaq-Comp.   7.944,16   -0,12%  +19,73% 
Nasdaq-100     7.595,09   -0,06%  +19,99% 
Nikkei-225    21.802,59   +0,19%   +8,93% 
EUREX             Stand  +-Ticks 
Bund-Future      165,54      +30 
 

ROHSTOFFMÄRKTE

ROHÖL           zuletzt  VT-Settl.  +/- %  +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex         64,00      64,40  -0,6%    -0,40  +37,6% 
Brent/ICE         70,73      71,10  -0,5%    -0,37  +28,8% 
 
METALLE         zuletzt     Vortag  +/- %  +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)    1.304,88   1.297,42  +0,6%    +7,46   +1,7% 
Silber (Spot)     15,27      15,26  +0,1%    +0,01   -1,5% 
Platin (Spot)    896,17     909,00  -1,4%   -12,83  +12,5% 
Kupfer-Future      2,94       2,93  +0,1%    +0,00  +11,3% 
 

Die Ölpreise steigen am Dienstag auf neue Jahreshochs, zeigen sich aktuell allerdings mit leichten Abgaben. Übergeordnet stützt weiter der Konflikt in Libyen. Es wird damit gerechnet, dass ein wichtiger Ölverladehafen geschlossen werden könnte. Weitere Impulse dürften die Förderdaten und Nachfrageerwartungen der Opec und der Internationalen Energieagentur liefern. Sie werden am Mittwoch bzw. Donnerstag erwartet. Am Abend werden US-Lagerbestandsdaten des privaten American Petroleum Institute (API) veröffentlicht, Händler gehen von einem Lageraufbau aus. Der Goldpreis kann sich mit den andauernden globalen Sorgen über der Marke von 1.300 Dollar behaupten. "Ein moderater Dollar-Rückgang in Verbindung mit der Konsolidierung an den Aktienmärkten stützen die Nachfrage", so Carlo Alberto De Casa, Chefanalyst von Activ-Trades.

FINANZMARKT USA

Mit Abgaben präsentiert sich die Wall Street am Dienstag. Händler verweisen auf gleich mehrere Belastungsfaktoren, heben einen jedoch heraus: Der Handelskonflikt zwischen China und den USA ist noch immer nicht ausgestanden, da deutet sich bereits der nächste Handelsstreit an. Im Streit um Subventionen für den Flugzeugbauer Airbus haben die USA den Europäern Strafzölle angedroht. Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer erklärte, die europäischen Staatsbeihilfen für Airbus würden den USA einen Schaden von jährlich elf Milliarden Dollar zufügen. Er veröffentlichte eine Liste mit europäischen Produkten, die mit Strafzöllen belegt werden könnten. Die EU-Kommission hat die von den USA im Streit um Subventionen für den Flugzeugbauer Airbus angedrohten Strafzölle als übertrieben bezeichnet. Doch gibt es auch andere Gründe, warum Anleger aktuell nicht zu Aktien greifen - allen voran das näherrückende Finale im Brexit-Drama. So findet am Mittwoch der Brexit-Gipfel statt, auf dem über eine Verlängerung für den Austritt Großbritanniens aus der EU entschieden werden soll. Kommt es zu keiner Verlängerung, droht schon am Freitag ein harter Brexit - mit nicht absehbaren Folgen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat zudem seine Wachstumsprognosen für die Weltwirtschaft und große europäische Volkswirtschaften im laufenden Jahr gesenkt. Unter den Einzelwerten bleibt die Boeing-Aktie im Fokus des Interesses. Nach dem Kurseinbruch um über 4 Prozent am Vortag, der vor allem den Dow-Jones-Index belastet hatte, verlieren die Papiere weitere 1,3 Prozent. Das Unternehmen hatte zuletzt Produktionskürzungen angekündigt, um auf den Auslieferungsstopp bei Maschinen des Typs 737 MAX zu reagieren, die nach zwei Abstürzen mit einem Flugverbot belegt sind.

AUSBLICK KONJUNKTUR +

- US 
    22:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) des privaten 
          American Petroleum Institute (API) 
 

FINANZMÄRKTE EUROPA

Der schweizerische SMI hat am Dienstag ein neues Allzeithoch markiert und übertraf damit als erster großer europäischer Aktienindex den Höchststand vom Januar 2018. Zum Schluss lag der SMI zwar nur noch 0,4 Prozent im Plus bei 9.582 Punkten, damit schlug er sich aber besser als der DAX oder der Euro-Stoxx-50. Denn an den meisten europäischen Aktienmärkten weitete sich die Konsolidierung aus. Gut im Rennen lag noch der Athener ATHEX, der sich mit einem Plus von 0,1 Prozent gut behauptete. Piraeus Bank und Alpha Banken legten beide um rund 3 Prozent zu. Die Regierung will die IWF-Schulden zurückzahlen. Verwiesen wurde am Markt auf ein ganzes Bündel von Belastungsfaktoren: So beurteilte der IWF die Wachstumsaussichten als so schlecht wie seit 10 Jahren nicht mehr, und Italien geht nun von einer Stagnation aus, was auch steigende Defizit-Quoten bedeutet. Daneben verstimmte die Unsicherheit um den Brexit und schließlich drückte auch das Damoklesschwert eines neuen Handelsstreits zwischen den USA und der EU auf die Stimmung. Im Streit um Subventionen für Airbus haben die USA den Europäern Strafzölle angedroht. Airbus gaben um 2 Prozent nach, MTU verloren 3,7 Prozent. Im SMI wurde die Stimmung auch vom Börsendebüt von Alcon gestützt, dem von Novartis abgespaltenen Augenheilkunde-Geschäft. Die Alcon-Aktie ist mit 55 Franken gestartet und notierte zum Schluss bei 58,05 Franken. In Europa notierten die Indizes der Banken und Pharmatitel leicht im Plus. Dagegen verlor der Index der Technologie-Aktien 1,5 Prozent. Er wurde vor allem von SAP gedrückt. Die Aktien des Software-Konzerns fielen um 3,4 Prozent, nachdem sowohl die UBS als auch die HSBC die Aktie abgestuft hatten.

DEVISEN

DEVISEN   zuletzt   +/- %  Di, 9:00  Mo, 17:08   % YTD 
EUR/USD    1,1275  +0,12%    1,1258     1,1263   -1,7% 
EUR/JPY    125,29  -0,21%    125,37     125,57   -0,4% 
EUR/CHF    1,1274  +0,18%    1,1248     1,1253   +0,2% 
EUR/GBP    0,8644  +0,28%    0,8609     0,8633   -4,0% 
USD/JPY    111,12  -0,33%    111,35     111,49   +1,4% 
GBP/USD    1,3042  -0,17%    1,3077     1,3047   +2,2% 
Bitcoin 
BTC/USD  5.222,76  -1,02%  5.232,75   5.237,49  +40,4% 
 

Am Devisenmarkt bleibt der Dollar unter Druck. Der ICE-Dollarindex verliert weitere 0,2 Prozent auf das niedrigste Niveau seit rund zwei Wochen. Händler tun sich mit Erklärungen für die Dollar-Schwäche schwer. Der Euro zeigt sich etwas fester gegenüber dem Vortag bei 1,1276 Dollar. Die angedrohten Strafzölle aus den USA gegen Europa kommen nach Ansicht der Commerzbank zur Unzeit. Schließlich flaue die Konjunktur im Euroraum ohnehin bereits ab. Jeglicher Gegenwind trübte die Aussichten auf eine schnelle Erholung weiter und befeuerte Spekulationen auf neue Maßnahmen der EZB. Für den Euro bleibe das Umfeld somit schwierig.

FINANZMÄRKTE OSTASIEN

Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien haben sich am Dienstag mit wenig Bewegung gezeigt. In Schanghai gab der Composite zunächst etwas stärker nach, erholte sich gegen Handelsende jedoch zunehmend und schloss 0,2 Prozent leichter. Marktteilnehmern fehlten neue Impulse. Zu den Handelsgesprächen zwischen den USA und China sind bislang keine Details an die Öffentlichkeit gedrungen, auch ist weiter nicht bekannt, wann mit einem Abschluss der Verhandlungen gerechnet werden kann. Zudem sorgten von der US-Regierung angedrohte Einfuhrzölle auf EU-Produkte als Vergeltungsmaßnahmen für angebliche Subventionen für den europäischen Boeing-Konkurrenten Airbus für Verunsicherung. Einen kräftigen Sprung um 9,3 Prozent nach oben machten Sony. Die Aktie verbuchte damit den höchsten Anstieg seit November 2017. Medienberichten zufolge hat der US-Hedgefonds Third Point eine Beteiligung an dem Technologiekonzern aufgebaut und versucht nun Druck auszuüben. Demnach soll der Vorstand Optionen für einige Geschäftseinheiten prüfen, darunter auch die Filmstudios. Der aktivistische Investor sei der Ansicht, dass die Technologieriesen Amazon und Netflix Interesse an einer Übernahme der Filmsparte haben könnten. Um 19,7 Prozent aufwärts ging es in Sydney für Crown Resorts. Der US-Casinobetreiber Wynn Resorts peilt den Kauf des Wettbewerbers für rund 10 Milliarden australische Dollar oder umgerechnet 7,1 Milliarden US-Dollar in bar und Aktien an.

UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR

Datagroup übernimmt UBL Informationssysteme

Die Datagroup SE stärkt mit einer Übernahme ihre Präsenz in der Region Rhein-Main. Das Unternehmen aus Stuttgart kauft nach eigenen Angaben die UBL Informationssysteme GmbH mit Sitz in Neu-Isenburg. Der Spezialist im Bereich Infrastruktur, Plattform- und Softwarelösungen setzte 2018 mit über 70 Mitarbeitern mehr als 20 Millionen Euro um und erzielte eine zweistellige EBITDA-Marge. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, wie es weiter hieß.

Domicil Real Estate prüft Börsengang

Die Domicil Real Estate Group denkt über einen Börsengang nach. Vorbereiten und begleiten soll das in Aussicht genommene Vorhaben Matthias Moser, wie das mittelständische Investment- und Dienstleistungshaus mit Sitz in München mitteilte.

Bafin: keine Einwände gegen Verkauf von Generali-Lebensversicherungen

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

April 09, 2019 12:40 ET (16:40 GMT)

Die Finanzaufsicht Bafin hat den Verkauf von rund vier Millionen Lebensversicherungsverträgen der Generali an einen spezialisierten Abwickler genehmigt. Wie die Behörde mitteilte, sei sie "nach intensiver Prüfung" zu der Auffassung gelangt, dass die "Belange der Versicherten ausreichend gewahrt sind". Der italienische Generali-Konzern hatte im Juli 2018 mitgeteilt, knapp 90 Prozent an seiner stillgelegten deutschen Tochter Generali Leben an den Abwickler Viridium zu verkaufen.

Senvion beantragt Insolvenz in Eigenverwaltung

Der angeschlagene Windkraftanlagenhersteller Senvion zieht die Reißleine. Die deutsche Tochter Senvion GmbH hat beim Amtsgericht Hamburg einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt, nachdem Gespräche mit Kreditgebern bisher erfolglos geblieben sind, wie die Konzernmutter Senvion SA mit Sitz in Luxemburg mitteilte. Die für Mai geplante Hauptversammlung und die Veröffentlichung der Geschäftszahlen für das erste Quartal werden verschoben.

Banken übernehmen die Kontrolle bei Debenhams

Die angeschlagene britische Warenhauskette Debenhams kann nicht mehr alleine weitermachen. Wie das Unternehmen mitteilte, werden die Gesellschaften des Konzerns in eine von den Banken kontrollierte Einheit eingebracht. Als Verwalter wurde FTI Consulting engagiert. Großaktionärs Sports Direct nimmt nun von einer Offerte für Debenhams Abstand.

American Airlines senkt Stückerlösprognose

American Airlines kappt wegen der Auswirkungen des Regierungs-Shutdown und des Flugverbots für ihre Boeing 737 Max die Prognose zu den Stückerlösen. Die Fluglinie erwartet nun in diesem Jahr im besten Fall eine Zunahme um 1 Prozent. Bisher war mit einem Anstieg um bis zu 2 Prozent geplant worden. Die Gesellschaft senkte auch die Prognose zur bereinigten Vorsteuermarge, und zwar auf 2,0 bis 4,0 Prozent von 2,5 bis 4,5 Prozent. Ursächlich seien höhere Treibstoffkosten.

Facebook beugt sich beim "irreführenden" Kleingedruckten der EU

Die EU-Kommission hat einen Sieg gegen Facebook errungen. Wie die Behörde mitteilte, hat sich der US-Technologiekonzern dazu bereit erklärt, Änderungen an seinen allgemeinen Geschäftsbedingungen vorzunehmen, die die EU als "irreführend" bezeichnet hatte. Sowohl die Kommission als auch eine Reihe nationaler Datenschutzbehörden hatten das Kleingedruckte bei Facebook angemahnt. Die Änderungen werden bis Juni umgesetzt.

Standard Chartered büßt Verstoß gegen Iran-Sanktion mit 1 Mrd USD

Standard Chartered muss Verstöße gegen US-Sanktionen gegen den Iran mit einer Milliardenstrafe büßen. Vom US-Justizministerium und weiteren US-Behörden sowie von der britischen Finanzaufsicht Financial Conduct Authority wurden der Bank Bußen von insgesamt gut 1 Milliarde US-Dollar aufgebrummt. Standard Chartered hat im vierten Quartal 2018 bereits eine Rückstellung von 900 Millionen Dollar gebildet. Im ersten Quartal kämen weitere 190 Millionen Dollar.

Wells Fargo verkauft Pensionsfondsgeschäft für 1,2 Mrd Dollar

Wells Fargo & Co gibt ihr Pensions- und Treuhandgeschäft ab. Es geht für 1,2 Milliarden US-Dollar an die Principal Financial Group, wie die beiden Unternehmen mitteilten. Der Abschluss der Transaktion wird für das dritte Quartal erwartet. Laut der viertgrößten Bank des Landes beliefen sich die verwalteten Vermögenswerte der Sparte per 31. Dezember 2018 auf 827 Milliarden Dollar.

Wynn bricht Gespräche mit Crown über Milliarden-Übernahme ab

Der US-Casinobetreiber Wynn Resorts hat die Gespräche über eine mögliche Übernahme der Crown Resorts abgebrochen. Wynn begründete den Schritt mit der vorzeitigen Offenlegung der Diskussionen durch den australischen Wettbewerber. Crown Resorts hatte zuvor mitgeteilt, dass das Unternehmen aus Las Vegas ein Angebot im Wert von rund 10 Milliarden australischen Dollar oder umgerechnet 7,1 Milliarden US-Dollar in bar und Aktien unterbreitet habe.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros

(END) Dow Jones Newswires

April 09, 2019 12:40 ET (16:40 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.

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