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Dow Jones News
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Wirtschaftskommentar des Mannheimer Morgen

Mannheimer Morgen zur Zinsentscheidung der EZB 
 
Überschrift: Ein schwacher Trost 
 
Genau drei Jahre ist es her, seit die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins auf null Prozent gesenkt hat - und nichts spricht momentan dafür, dass sich in absehbarer Zeit etwas daran ändert. Die Inflation in der Eurozone hält unverändert Abstand zur EZB-Zielmarke von zwei Prozent, gleichzeitig wächst die konjunkturelle Unsicherheit. Das Brexit-Chaos und die Rezession in Draghis Heimatland Italien sprechen gegen eine Zinswende. Und auch die Ankündigung des EZB-Präsidenten, Nebenwirkungen der Nullzins-Politik abmildern zu wollen, spricht Bände. Die Notenbanker könnten stattdessen doch einfach die Ursache von unerwünschten Begleiterscheinungen beseitigen. 
Angesichts dieser Lage dürfen sich Sparer keine Hoffnungen machen, in nächster Zeit höhere Zinsen für Sparbücher oder Tagesgeldkonten zu erhalten. Ebenso schlimm wiegen die absehbaren Einbußen bei der Altersvorsorge, je länger das Zinstief anhält. Denn auch Versicherungen können Geld derzeit nur schwer gewinnbringend anlegen. Nur wer einen Kredit aufnimmt, profitiert von den Niedrigzinsen - wenigstens ein schwacher Trost. 
 
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Unsere Kommentare im Morgenweb: 
 
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MANNHEIMER MORGEN 
Großdruckerei und Verlag GmbH 
Redaktion 
 
Andrea Marx 
Redaktionssekretärin 
 
amarx@mamo.de 
T +49 (0) 621 392-1332 
F +49 (0) 621 392-261490 
Dudenstraße 12-26 
68167 Mannheim 
www.mannheimer-morgen.de 
 
Sitz der Gesellschaft und Handelsregister Mannheim, HRB 2664 
Geschäftsführung: Dr. Björn Jansen, Florian Kranefuß, Jost Bauer 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

April 10, 2019 12:09 ET (16:09 GMT)

© 2019 Dow Jones News
KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, bei denen das Chance-Risiko-Verhältnis jetzt besonders gefährlich erscheint – und bei denen Anleger genauer hinschauen sollten.

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