Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 23.09.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Der Markt ist gerade aufgewacht: Atlantico Energy Metals steigt um 100 %
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
264 Leser
Artikel bewerten:
(0)

MÄRKTE ASIEN/Leichter - Taubenhafte US-Notenbank verunsichert

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--An den Börsen in Ostasien und Australien dominieren am Donnerstag die negativen Vorzeichen. Das liegt in vielen Fällen daran, dass der Dollar zu den lokalen Währungen nach taubenhaften Signalen der US-Notenbank abgewertet hat. Das ist in der Wirkung ungünstig für die asiatischen Exporteure. Zudem könnten wieder zunehmende Konjunktursorgen die Anleger zurückhaltend agieren lassen.

Aus dem am Mittwoch veröffentlichten Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung ging nämlich hervor, dass die Währungshüter keinen Grund für weitere Zinserhöhungen in diesem Jahr sehen, weil die Risiken für die US-Wirtschaft durch die globale Verlangsamung des Wachstums und die gedämpfte Inflation größer seien.

Stärker unter Druck stehen die Kurse an den chinesischen Aktienmärkten. In Schanghai verliert der Composite-Index 1,4 Prozent, in Hongkong sinkt der Hang-Seng-Index um 0,9 Prozent. Die chinesischen Inflationsdaten für März bewegen nicht, sie entsprachen den Erwartungen. Aktien von Elektrofahrzeugherstellern leiden darunter, dass China eine Neuregelung der Subventionen beschlossen hat. In Hongkong verbilligen sich BYD um 1,5 Prozent und BAIC um 2,7 Prozent.

Bei den Aktien von Herstellern alkoholischer Getränke sprechen Marktteilnehmer von Gewinnmitnahmen. Tsingtao Brewery fallen in Schanghai um 1,7 Prozent.

Der japanische Nikkei-225-Index zeigt sich kaum verändert bei 21.670 Punkten. Die nach den taubenhaften Fed-Aussagen gesunkenen US-Anleiherenditen belasten hier die Kurse von Finanzwerten.

In Australien geht es mit den Kursen im Schnitt um 0,3 Prozent abwärts, nachdem Premierminister Scott Morrison für den 18. Mai Neuwahlen angesetzt hat. Die konservative australische Regierungskoalition ist zerstritten und Morrison, erst seit August vergangenen Jahres im Amt, schon der dritte Premierminister in der laufenden Legislaturperiode. In den Umfragen liegt derzeit der Kandidat der Mitte-Links-Opposition, Bill Shorten, vorn.

Unter den Einzelwerten in Sydney steigen Santos um 1 Prozent, trotz der Abstufung auf "Underperform" durch Credit Suisse. Die Analysten begründen dies mit dem guten Lauf der Aktie seit Jahresbeginn. Allerdings erhöhte die schweizerische Bank auch ihre Prognose für den Ölpreis und das Kursziel für Santos. Und nicht zuletzt hatten Santos am Mittwoch trotz weiter steigender Ölpreise leicht nachgegeben.

=== 
Index (Börse)            zuletzt      +/- %     % YTD          Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)    6.205,70     -0,29%    +9,91%         08:00 
Nikkei-225 (Tokio)     21.697,56     +0,05%    +8,41%         08:00 
Kospi (Seoul)           2.222,52     -0,08%    +8,89%         08:00 
Schanghai-Comp.         3.197,89     -1,36%   +28,23%         09:00 
Hang-Seng (Hongk.)     29.841,01     -0,92%   +16,51%         10:00 
Straits-Times (Sing.)   3.334,98     +0,22%    +8,44%         11:00 
KLCI (Malaysia)         1.628,11     -0,69%    -3,02%         11:00 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %     00:00  Mi, 9.45 Uhr   % YTD 
EUR/USD                   1,1279      +0,0%    1,1276        1,1265   -1,6% 
EUR/JPY                   125,28      +0,2%    125,08        125,30   -0,4% 
EUR/GBP                   0,8608      -0,1%    0,8618        0,8625   -4,4% 
GBP/USD                   1,3102      +0,1%    1,3085        1,3061   +2,8% 
USD/JPY                   111,08      +0,1%    110,93        111,23   +1,3% 
USD/KRW                  1140,00      +0,2%   1137,94       1139,81   +2,3% 
USD/CNY                   6,7146      -0,0%    6,7160        6,7152   -2,4% 
USD/CNH                   6,7193      +0,0%    6,7185        6,7218   -2,2% 
USD/HKD                   7,8433      +0,1%    7,8371        7,8383   +0,1% 
AUD/USD                   0,7160      -0,1%    0,7169        0,7146   +1,6% 
NZD/USD                   0,6762      -0,1%    0,6766        0,6746   +0,7% 
Bitcoin 
BTC/USD                 5.231,76      -1,1%  5.292,26      5.259,62  +40,7% 
 
ROHOEL                   zuletzt  VT-Settl.     +/- %       +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                  64,29      64,61     -0,5%         -0,32  +38,2% 
Brent/ICE                  71,44      71,73     -0,4%         -0,29  +30,1% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag     +/- %       +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.306,61   1.308,05     -0,1%         -1,44   +1,9% 
Silber (Spot)              15,22      15,22     -0,0%         -0,00   -1,8% 
Platin (Spot)             905,27     902,50     +0,3%         +2,77  +13,7% 
Kupfer-Future               2,92       2,93     -0,3%         -0,01  +10,9% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/gos

(END) Dow Jones Newswires

April 11, 2019 01:05 ET (05:05 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.

© 2019 Dow Jones News
KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, bei denen das Chance-Risiko-Verhältnis jetzt besonders gefährlich erscheint – und bei denen Anleger genauer hinschauen sollten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die KI-Euphorie ihren nächsten Realitätstest erlebt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.