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flatex Morning-news Öl (Brent): Der Preis für ein Fass Rohöl der Nordseesorte Brent ...

Der Preis für ein Fass Rohöl der Nordseesorte Brent im Juni-Kontrakt an der Terminbörse ICE sackte vom aktuellen Jahreshoch von 71,78 US-Dollar um rund einen Dollar ab. Betrachtet man sich die Nachfragehistorie der letzten Monate, so hat sich die Nachfrage nach dem schwarzen Gold hauptsächlich in den drei Hauptabnahmeländern China, Indien und den USA gesteigert. Gemäß des "Oil-Trackers" von Morgan Stanley nahm die Nachfrage Chinas, Indiens und der USA im Februar 2019 um 1,5 Millionen Fass pro Tag im Vergleich zum Februar des Vorjahres zu.

flatex-brent-12042019.png

Zur Charttechnik: Ausgehend vom letzten übergeordneten Tief des 26. Dezember 2018 bei 51,09 US-Dollar bis zum jüngsten Hoch des 10. April 2019 bei 71,78 US-Dollar, wären die nächsten Ziele auf der Ober- und Unterseite näher abzuleiten. Die Widerstände kämen bei 71,78 US-Dollar, sowie bei den Projektionen zur Oberseite bei 76,66/79,70 und 84,57 US-Dollar in Betracht. Die Unterstützungen fänden sich bei den Marken von 66,89/63,87/61,43 und 58,98 US-Dollar.

flatex-select

  • Long: DE000MF7AC99 Morgan Stanley Faktor 2 Brent Crude Oil Jun19

  • Short: DE000MF7AC65 Morgan Stanley Faktor 2 Brent Crude Oil Jun19

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Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

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