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Wirtschaftskommentar des Mannheimer Morgen

Mannheimer Morgen über die Anklage gegen den Ex-VW-Chef 
 
Überschrift: Ein Paukenschlag 
 
Die Anklage gegen den früheren VW-Chef Martin Winterkorn und seine Mitarbeiter gleicht einem Paukenschlag. Die Braunschweiger Staatsanwälte haben lange ermittelt, für manche zu lange. Doch in Deutschland lässt die Justiz die Großen nicht laufen, wie schon vermutet wurde. Bis zu zehn Jahre Haft drohen Winterkorn, wenn die Vorwürfe vom Gericht bestätigt werden sollten. Bis dahin gilt die Unschuldsvermutung, so schwer es vielleicht auch fallen mag. 
Nun darf der Betrachter gespannt abwarten, ob die Ermittler auch noch andere prominente Vertreter des Konzerns überführen können. Doch das ist nur die individuelle Betrachtung des Verfahrens. Schwerer wiegen womöglich die Folgen für Volkswagen, sollte am Ende eine höchstrichterliche Bestätigung des Betrugsvorwurfes stehen. In zahlreichen Verfahren erwehrt sich der Konzern Rückgabe- und Schadenersatzforderungen seitens seiner Kunden. Bislang ist VW in Deutschland dabei mit einem blauen Auge davongekommen. Das könnte sich ändern, etwa, wenn die Verbraucherzentralen und der ADAC ihre Musterfeststellungsklage gegen das Unternehmen gewinnen. 
Vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, um einen Vergleich mit den betroffenen Fahrzeughalter herbeizuführen. Das wäre teuer, aber kalkulierbar. Und es wäre endlich einmal ein ernst zu nehmender Versuch, verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen. 
 
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MANNHEIMER MORGEN 
Großdruckerei und Verlag GmbH 
Redaktion 
 
Andrea Marx 
Redaktionssekretärin 
 
amarx@mamo.de 
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F +49 (0) 621 392-261490 
Dudenstraße 12-26 
68167 Mannheim 
www.mannheimer-morgen.de 
 
Sitz der Gesellschaft und Handelsregister Mannheim, HRB 2664 
Geschäftsführung: Dr. Björn Jansen, Florian Kranefuß, Jost Bauer 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

April 15, 2019 12:05 ET (16:05 GMT)

© 2019 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

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Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.