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DAX beendet Gewinnserie, Zahlen von Bayer und Wirecard im Blickpunkt

Alles hat einmal ein Ende - so auch die neun Tage anhaltende Gewinnserie des DAX. Angesichts zahlreicher Quartalszahlen nutzten Anleger die Chance für Gewinnmitnahmen und drückten den deutschen Leitindex unter die Marke von 12.300 Punkten.

Das war heute los. In der ersten deutschen Börsenliga stand neben dem Finanzsektor vor allem die Zahlenvorlage beim Chemiekonzern Bayer (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017) und beim Zahlungsabwickler Wirecard (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) im Blickpunkt des Interesses. Neue Konjunkturdaten gab es indes nicht und so konzentrierten sich Anleger auf die schwachen Daten der letzten Tage wie den enttäuschenden ifo Index für den Monat April. In diesem Umfeld konnte der DAX nur kurz in den positiven Bereich drehen. Angesichts einer schwachen Wall Street baute der Index am Nachmittag seine Verluste aus.

Das waren die Tops & Flops. Spitzenreiter unter den 30 größten deutschen Standardwerten war die Aktie von Bayer. Zugewinne von zeitweise über 4 Prozent resultierten aus überraschend starken Quartalszahlen. Während die Monsanto-Übernahme angesichts zahlreicher Prozesse zuletzt für schlechte Stimmung sorgte, überzeugte nun ihr Beitrag für die Quartalsbilanz umso mehr. Daneben half auch das Pharmageschäft, den Konzernumsatz von Bayer im März-Quartal um 42,4 Prozent auf 13,02 Mrd. Euro zu steigern. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 44,6 Prozent auf 4,19 Mrd. Euro. Zudem bestätigte Bayer den Ausblick für das Gesamtjahr.

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© 2019 marktEINBLICKE
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

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