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Amazon: Rekordergebnis, aber Umsatzwachstum flaut ab!

Amazon (WKN: 906866 / ISIN: US0231351067) verzeichnete im ersten Quartal einen kräftigen Gewinnzuwachs. So wurde der Gewinn in den ersten drei Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt (+119 Prozent, 3,6 Mrd. US-Dollar), womit der US-Konzern ein Rekordquartalsergebnis erzielte.

Abflauendes Umsatzwachstum
Der weltweit führende Online-Händler profitierte vom starken Internethandel und florierenden Cloud-Diensten. Beim Umsatz wurde im ersten Quartal ein Plus von 17 Prozent (59,7 Mrd. US-Dollar) erzielt. Dieses Ergebnis ist zwar ein deutlicher Anstieg und lag im Rahmen der Markterwartungen, gleichzeitig waren die ersten drei Monate aber auch das vierte Quartal in Folge mit teils deutlich abflauendem Umsatzwachstum. Den Großteil der Umsätze erzielt das Unternehmen dabei weiter mit dem Internethandel im Heimatmarkt Nordamerika.

Starkes Geschäft mit Cloud-Services und Online-Werbung
Neben dem Online-Handel werden auch andere Geschäftsbereiche immer profitabler. So steigerte die Web-Plattform AWS, die Cloud-Services an Unternehmen verkauft, die Einnahmen um 41 Prozent auf 7,7 Mrd. US-Dollar, wobei der operative Gewinn um 59 Prozent auf 2,2 Mrd. US-Dollar zulegte. Auch der Geschäftsbereich Online-Werbung verzeichnete ein deutliches Wachstum. Gleichzeitig machte Amazon Fortschritte bei der Verringerung der Kosten. So erhöhten sich die Ausgaben im ersten Quartal nur um 13 Prozent, was für Amazons Verhältnisse ein ungewöhnlich niedriger Wert ist.

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© 2019 marktEINBLICKE
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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