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Dow Jones News
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MÄRKTE EUROPA/Börsen schaffen nur leichtes Plus trotz besserem US-BIP

FRANKFURT (Dow Jones)--Ein deutlich über den Erwartungen ausgefallenes US-BIP für das erste Quartal hat Europas Börsen am Freitag nur wenig gestützt. Die US-Wirtschaft ist im ersten Quartal mit 3,2 Prozent deutlich stärker gewachsen als die erwarteten 2,5 Prozent, überzeugte allerdings nicht im Detail. Bei Einzelwerten machte weiter die Berichtssaison die Kurse. Der DAX gewann 0,3 Prozent auf 12.315 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 ging es um 0,2 Prozent auf 3.500 Punkte nach oben.

Nach Ansicht der Commerzbank ist eine Rezession in den USA weiterhin nicht in Sicht, auch wenn die Zusammensetzung des Wachstums etwas enttäuschte, da die inländische Endnachfrage an Schwung verloren habe. Mehr als die Hälfte des Wachstums sei auf die volatilen Komponenten Außenhandel und Lageraufbau zurückzuführen, hieß es. Die inländische Endnachfrage, eine Art Kern-BIP ohne Außenhandel und Lager, legte nur um 1,4 Prozent zu.

Gut kam das Zahlenwerk von Continental an, der Kurs stieg um 2,8 Prozent. Positiv wurde an der Börse die Entwicklung beim bereinigten operativen Gewinn auf EBIT-Basis gesehen, der mit 884 Millionen Euro klar oberhalb der Markterwartung ausfiel. Noch besser sah es bei Valeo aus, der Kurs des französischen Conti-Konkurrenten stieg nach Quartalszahlen um 6,6 Prozent.

Daimler konnte die Markterwartungen bei Gewinn und Umsatz leicht übertreffen. Während das Lkw-Geschäft den Umsatz trieb, sprudelten bei Mercedes die operativen Gewinne stärker als erwartet. Den Ausblick bestätigte Daimler: Der Konzern geht weiterhin von leicht steigenden Umsätzen und Absätzen sowie von einem etwas höheren operativen Gewinn aus. Daimler verbesserten sich um 1,0 Prozent.

Renault will neue Holdingstruktur mit Nissan - Deutsche Bank wird skeptischer 
 

Renault gewannen 2,3 Prozent. Das hatte aber weniger mit den Quartalszahlen zu tun, die im Rahmen der Erwartungen ausgefallen waren. Die Aktie reagierte vielmehr auf einen Artikel im "Wall Street Journal", laut dem die Franzosen von einer möglichen feindlichen Nissan-Übernahme abrücken, und statt dessen eine neue Holdingstruktur vorschlagen wollen, an der beide Unternehmen mit jeweils rund 50 Prozent beteiligt sein sollen. Die Anleger zeigten sich erleichtert.

Die Deutsche Bank veröffentlichte derweil einen skeptischeren Ausblick. Statt von einem leichten Anstieg bei den Umsätzen geht sie nun nur noch von unveränderten Erlösen aus. Der Kurs fiel um 1,8 Prozent, damit führten Deutsche Bank die Verliererseite im DAX an. Noch schlechter sah es bei den Aktien der RBS aus: Der Kurs verlor 4 Prozent, nachdem die Erträge im Investmentbanking im ersten Quartal zusammengebrochen waren und auch das Hypothekengeschäft enttäuschte.

Anders die Lage bei der DWS, der Vermögensverwaltungs-Tochter der Deutschen Bank. Die Mittelzuflüsse wie die Aussage, dass der Asset Manager stärker als der Markt wachsen wolle, stimmten zuversichtlich. Neben den soliden Zahlen dürfte der Kurs weiter von den Spekulationen um eine Partnerschaft profitieren, zuletzt war unter anderem über ein Zusammengehen mit der Vermögensverwaltung der UBS spekuliert worden. Der Kurs legte um 1,8 Prozent zu.

Sanofi und Saint-Gobain besser als erwartet 
 

Sanofi stiegen nach ihren Zahlen um 3,5 Prozent. Der Gewinn je Aktie übertraf die Erwartungen deutlich, und von einer möglichen US-Gesundheitsreform erwartet der Konzern keine negativen Impulse.

Auch der französische Baustoffhersteller Saint-Gobain ist gut ins Jahr gestartet. Analysten sahen den vergleichbaren Umsatz rund 5 Prozent über ihren eigenen Schätzungen. Dabei habe das Management darauf verwiesen, dass gegenüber dem Vorjahr weniger Arbeitstage zur Verfügung gestanden hätten, was das Plus mit einem halben Prozent belastet habe. Der Kurs kletterte um 1,2 Prozent.

Air Liquide gaben nach ihren Zahlen dagegen um 0,2 Prozent nach, Safran zogen nach einem unerwartet starken Umsatzanstieg um 3,4 Prozent an. Astrazeneca verloren nach Zahlen 1,6 Prozent.

Bei Klöckner läuft es nicht rund. Das Unternehmen lieferte am Vorabend eine massive Gewinnwarnung ab, die Aktie brach daraufhin um 9,7 Prozent ein. Der Stahlhändler stellt nun ein operatives Ergebnis von 180 bis 200 Millionen Euro vor wesentlichen Sondereffekten in Aussicht, der Marktkonsens liegt mit 227 Millionen Euro auf Vorjahresniveau.

Auch Aurubis warnten. Nach vorläufigen Zahlen hat das Unternehmen im zweiten Quartal 2018/19 ein operatives Vorsteuer-Ergebnis von 63 Millionen Euro erzielt, was deutlich unter der Markterwartung liegt. Aurubis rechnet nun im laufenden Geschäftsjahr mit einem Rückgang des operativen Vorsteuergewinns um mehr als 15 Prozent. Aurubis verloren 6,8 Prozent.

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.                          Index    Schluss-  Entwicklung  Entwicklung   Entwicklung 
.                                      stand      absolut         in %          seit 
.                                                                       Jahresbeginn 
Europa             Euro-Stoxx-50    3.500,41        +8,49        +0,2%        +16,6% 
.                       Stoxx-50    3.187,63        +3,93        +0,1%        +15,5% 
.                      Stoxx-600      391,01        +0,86        +0,2%        +15,8% 
Frankfurt              XETRA-DAX   12.315,18       +32,58        +0,3%        +16,6% 
London           FTSE-100 London    7.428,19        -5,94        -0,1%        +10,5% 
Paris               CAC-40 Paris    5.569,36       +11,70        +0,2%        +17,7% 
Amsterdam          AEX Amsterdam      567,18        -0,41        -0,1%        +16,3% 
Athen             ATHEX-20 Athen        0,00         0,00         0,0%        +24,5% 
Brüssel          BEL-20 Bruessel    3.727,62       +13,90        +0,4%        +14,9% 
Budapest            BUX Budapest   43.064,40       +10,53        +0,0%        +10,0% 
Helsinki        OMXH-25 Helsinki    4.117,56       -17,61        -0,4%        +11,7% 
Istanbul    ISE NAT. 30 Istanbul  118.149,97      +414,24        +0,4%         +3,3% 
Kopenhagen    OMXC-20 Kopenhagen    1.019,70       +14,29        +1,4%        +14,4% 
Lissabon         PSI 20 Lissabon    5.351,77       +68,30        +1,3%        +14,6% 
Madrid            IBEX-35 Madrid    9.506,00        +4,80        +0,1%        +11,3% 
Mailand         FTSE-MIB Mailand   21.737,97       +18,09        +0,1%        +18,5% 
Moskau                RTS Moskau    1.245,97        -0,01        -0,0%        +16,9% 
Oslo                    OBX Oslo      814,26        -0,42        -0,1%        +10,1% 
Prag                    PX  Prag    1.091,47        +5,85        +0,5%        +10,6% 
Stockholm      OMXS-30 Stockholm    1.689,04        -0,38        -0,0%        +19,9% 
Warschau         WIG-20 Warschau    2.372,25       +13,49        +0,6%         +4,2% 
Wien                    ATX Wien    3.227,76       -16,71        -0,5%        +17,7% 
Zürich               SMI Zuerich    9.724,27       +30,21        +0,3%        +15,4% 
 
DEVISEN         zuletzt      +/- %  Fr, 8:12  Do, 17:19   % YTD 
EUR/USD          1,1156     +0,19%    1,1138     1,1140   -2,7% 
EUR/JPY          124,50     +0,20%    124,35     124,13   -1,0% 
EUR/CHF          1,1369     +0,08%    1,1363     1,1356   +1,0% 
EUR/GBP          0,8625     -0,10%    0,8630     0,8632   -4,2% 
USD/JPY          111,60     +0,01%    111,65     111,44   +1,8% 
GBP/USD          1,2935     +0,30%    1,2905     1,2906   +1,3% 
Bitcoin 
BTC/USD        5.132,88     -4,93%  5.188,76   5.460,26  +38,0% 
 
ROHÖL           zuletzt  VT-Settl.     +/- %    +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex         62,77      65,21     -3,7%      -2,44  +33,8% 
Brent/ICE         72,02      74,35     -3,1%      -2,33  +31,1% 
 
METALLE         zuletzt     Vortag     +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)    1.287,59   1.277,35     +0,8%     +10,24   +0,4% 
Silber (Spot)     15,06      14,95     +0,8%      +0,11   -2,8% 
Platin (Spot)    898,68     887,50     +1,3%     +11,18  +12,8% 
Kupfer-Future      2,89       2,86     +0,9%      +0,03   +9,5% 
=== 

Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@wsj.com

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April 26, 2019 11:58 ET (15:58 GMT)

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