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Infineon und AMD widersetzen sich der Halbleiterflaute

In den letzten Jahren sorgten die hiesigen Chiphersteller bei Investoren für satte Kursgewinne. Nun sind sich Experten einig, dass es mit der Hausse vorerst vorbei sein könnte. Dennoch gibt es Werte, welche sich dank einzigartiger Spezialisierungen und Kostenmodellen der kommenden Wachstumsstagnation widersetzen könnten.

Wenn man den Worten des Zentralverband Elektrotechnik- und Elektroindustrie Glauben schenken soll, ist das boomende Geschäft in der Halbleiterindustrie für die kommenden Jahre vorerst auf Eis gelegt. Während die Umsätze in der Branche in den letzten Jahren jährlich um knapp 9 Prozent gewachsen sind rechnen Marktexperten für die nächsten Jahre mit jährlichen Umsatzsteigerungen von maximal 3 Prozent, so Ulrich Schäfer vom ZVEI. Die dafür verantwortlichen Stellschrauben sind vor Allem erhöhte Unsicherheiten im chinesischen Markt als auch historisch niedrige Preise für Speichermedien.

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KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

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