FRANKFURT (Dow Jones)--Die Flaute in der Autobranche sowie Kosten für Wachstumsinitiativen haben der Fuchs Petrolub einen schwächeren Start in das neue Jahr beschert. Die Jahresprognose hat aber weiter Bestand, wie das Unternehmen mitteilte.
Der Umsatz habe in den ersten drei Monaten im Vergleich zu dem sehr starken ersten Quartal 2018 bei rund 643 Millionen Euro stagniert. Die Einbußen auf den von einer schwachen Automobilnachfrage betroffenen Märkten Deutschland und China seien durch das fortgesetzte Wachstum in Nord- und Südamerika kompensiert worden.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank um 16 Prozent auf 77 Millionen Euro. Das Nachsteuerergebnis ging um 18 Prozent auf 55 Millionen Euro zurück. Analysten hatten dem Konzern einen Umsatz von 646 Millionen, ein EBIT von 86 und einen Gewinn nach Steuern von 62 Millionen Euro zugetraut.
Der freie Cashflow vor Akquisitionen ermäßigte sich auf 13 von 21 Millionen Euro, vor allem wegen der mit 34 nach 18 Millionen Euro deutlich gestiegenen Investitionen in Anlagevermögen.
Für das Gesamtjahr erwartet der Mannheimer Schmierstoffhersteller weiterhin einen Umsatzanstieg um 2 bis 4 Prozent. Das EBIT dürfte unter Berücksichtigung eines positiven einmaligen Verkaufserlöses im Jahr 2018 um 5 bis 8 Prozent schwächer ausfallen. Trotz erschwerter Rahmenbedingungen werde an den geplanten Investitionen von 180 Millionen Euro festgehalten, hieß es.
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May 03, 2019 01:21 ET (05:21 GMT)
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