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Donald Trump verschreckt DAX-Anleger, thyssenkrupp muss mit Unsicherheiten leben

Die jüngste Eskalation im Handelsstreit zwischen China und den USA lies den DAX am heutigen Montag zeitweise regelrecht abstürzen. Allerdings konnte sich das wichtigste deutsche Börsenbarometer im späten Handel ein wenig stabilisieren und sich von seinen Tagestiefständen wegbewegen.

Das war heute los. Der DAX verlor in der Spitze rund 2,2 Prozent an Wert und fiel zwischenzeitlich auf 12.135 Punkte zurück, nachdem das Barometer die vergangene Woche noch über der Marke von 12.400 und mit einem weiteren Jahreshoch im laufenden Handel beendet hatte. Einige Twitter-Nachrichten von US-Präsident Donald Trump sorgten an den weltweiten Aktienmärkten für Verunsicherung. Vor allem in China. Der Shanghai Composite beendete den heutigen Montaghandel mit einem Minus von 5,6 Prozent.

Trump drohte, bereits ab Freitag die Sonderzölle auf chinesische Einfuhren im Wert von rund 200 Mrd. US-Dollar von 10 auf 25 Prozent anzuheben. Angesichts der Eskalation im Handelsstreit eröffneten auch die US-Märkte den Handel tief in der Verlustzone, konnten diese Verluste jedoch in der Folge begrenzen, was auch hierzulande für etwas Beruhigung sorgte.

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Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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