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Donald Trump verschreckt DAX-Anleger, thyssenkrupp muss mit Unsicherheiten leben

Die jüngste Eskalation im Handelsstreit zwischen China und den USA lies den DAX am heutigen Montag zeitweise regelrecht abstürzen. Allerdings konnte sich das wichtigste deutsche Börsenbarometer im späten Handel ein wenig stabilisieren und sich von seinen Tagestiefständen wegbewegen.

Das war heute los. Der DAX verlor in der Spitze rund 2,2 Prozent an Wert und fiel zwischenzeitlich auf 12.135 Punkte zurück, nachdem das Barometer die vergangene Woche noch über der Marke von 12.400 und mit einem weiteren Jahreshoch im laufenden Handel beendet hatte. Einige Twitter-Nachrichten von US-Präsident Donald Trump sorgten an den weltweiten Aktienmärkten für Verunsicherung. Vor allem in China. Der Shanghai Composite beendete den heutigen Montaghandel mit einem Minus von 5,6 Prozent.

Trump drohte, bereits ab Freitag die Sonderzölle auf chinesische Einfuhren im Wert von rund 200 Mrd. US-Dollar von 10 auf 25 Prozent anzuheben. Angesichts der Eskalation im Handelsstreit eröffneten auch die US-Märkte den Handel tief in der Verlustzone, konnten diese Verluste jedoch in der Folge begrenzen, was auch hierzulande für etwas Beruhigung sorgte.

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© 2019 marktEINBLICKE
Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

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