Telekom-Chef
Die Bundesnetzagentur hat für regionale Mobilfunknetze, die etwa von
großen Konzernen betrieben werden, einen aus Sicht der
Telekomkonzerne zu großen Teil des verfügbaren Frequenzspektrums
reserviert. Derzeit herrscht bei der Frequenzauktion ein
regelrechter Patt, es geht nur noch in Minischritten voran. Die
Summe der Zahlungsverpflichtungen für die vier Teilnehmer Deutsche
Telekom, Vodafone
Die Telekom werde trotz der Ausgangslage bei der Auktion weiter fleißig mitbieten und das Frequenzspektrum bekommen, dass sie brauche, fügte Höttges hinzu.
Höttges wiederholte die Kritik, das für die Lizenzen zu zahlende Geld fehle letztlich beim Netzausbau. "Mit dem derzeit auf dem Tisch liegenden Geld hätten schon fast 50 000 Mobilfunkmasten in Deutschland gebaut werden können", sagte er. Besser gelaufen sei die Versteigerung in Österreich, wo sie nach drei Wochen vorbei gewesen und den Konzern im Verhältnis auch deutlich günstiger gekommen sei. "Die Symbiose Politik und Unternehmen hat in Österreich hervorragend funktioniert."/men/fba
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AXC0167 2019-05-09/10:54