INGOLSTADT (dpa-AFX) - Rückschlag für Audi : Nachdem sich der Absatz der VW-Tochter zuletzt zumindest stabilisiert hatte, ging es im April wieder deutlich abwärts. Die Zahl der ausgelieferten Audis sank im April um fast 13 Prozent auf 140 300 Stück, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Ingolstadt mit. Damit sank der Absatz in den ersten vier Monaten des Jahres um sechs Prozent auf 587 550 Autos. Besonders deutlich ging im April der Absatz in China, Deutschland und den Vereinigten Staaten zurück. Audi machte neben dem nach wie vor herausfordernden Marktumfeld auch Modellwechsel für den starken Absatzrückgang verantwortlich./zb/mis
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.
Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.
Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.
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