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Wochenrückblick KW19: Donald Trump bringt DAX-Anleger zur Verzweiflung, Wirecard wird noch optimistischer

Lange Zeit lief es an den Aktienmärkte richtig gut. Nach einem starken ersten Quartal 2019 fiel auch der Start in das zweite Börsenquartal stark aus. Allerdings grätschte US-Präsident Donald Trump nun dazwischen und sorgte für eine Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China. Am Freitag stiegen die Sonderabgaben für chinesische Importe im Wert von rund 200 Mrd. US-Dollar von 10 auf 25 Prozent. China kündigte seinerseits Vergeltungsmaßnahmen an.

Dabei wurde die zwischenzeitliche Börsenrallye von der Hoffnung der Anleger auf eine Einigung im chinesisch-amerikanischen Handelsstreit befeuert. Jetzt muss man wieder zittern. Laut Darstellung des US-Präsidenten hätten die chinesischen Verhandlungsführer bereits gemachte Zusagen zurückgezogen. Zumindest wird weiterhin miteinander geredet, so dass ein großer Deal zwischen den beiden Weltmächten nicht ganz vom Tisch ist. Die Märkte würden sich in diesem Fall entsprechend erleichtert zeigen.

Deutschland

Wenn man sich bei Wirecard doch nur wieder auf die glänzenden Wachstumsaussichten und die starken Quartalszahlen konzentrieren könnte… Allerdings ist dies nicht so einfach, nachdem die "Financial Times" mit ihren Berichten zu mutmaßlichen Bilanzmanipulationen in der Wirecard-Niederlassung in Singapur Marktteilnehmer aufgeschreckt hat. Mehr dazu hier.

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© 2019 marktEINBLICKE
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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