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QSC: Überraschung bei den Zahlen?

Zu Beginn der neuen Handelswoche veröffentlichte QSC neue Zahlen, und zwar die zum 1. Quartal 2019. Ich weise darauf hin, dass ich bei QSC investiert bin. Die neuen Zahlen können je nach Blickwinkel negativ oder positiv interpretiert werden. Zum negativen Ansatz: Im 1. Quartal 2019 lag das Ergebnis pro Aktie bei 0,00 Euro. Das Ebit = Ergebnis vor Zinsen lag bei +1,3 Mio. Euro, was unter dem Wert des entsprechenden Vorjahresquartals (2,4 Mio. Euro) lag. Der Umsatz sank von 94,1 auf 87,4 Mio. Euro. So weit, so eher ernüchternd. Zur positiven Interpretation:

QSC Aktie: Im 1. Quartal 2019 ein ausgeglichenes Ergebnis pro Aktie

Im Wachstumsbereich "Cloud" stiegen die Umsätze um 49% auf 10,6 Mio. Euro. Genau da will sich QSC zukünftig verstärkt engagieren. Der Bereich Telekommunikation - der einen Umsatzrückgang verzeichnete - soll hingegen bekanntlich verkauft werden. Da gingen die Umsätze von 53,4 auf 46,9 Mio. Euro zurück. Zur Erinnerung: Diesen Monat hatte QSC mitgeteilt, den in der Tochter Plusnet GmbH ausgegliederten Telekommunikationsbereich für 229 Mio. Euro zu verkaufen. Aktuell liegt die Marktkapitalisierung von QSC insgesamt im Bereich von 183 Mio. Euro. Der Ausblick von Februar für das Gesamtjahr - Umsatz von über 350 Mio. Euro, Ebitda von über 65 Mio. Euro - ist nach dem angekündigten Verkauf von Plusnet überholt und soll aktualisiert werden.

Ihr

Michael Vaupel
Diplom-Volkswirt

www.ethische-rendite.de
www.hauptversammlung24.de
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KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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