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Dow Jones News
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Wirtschaftskommentar des Mannheimer Morgen

Mannheimer Morgen zur Zeiterfassung im Job 
 
Überschrift: Arbeit hat Grenzen 
 
Der Europäische Gerichtshof hat eine klare Ansage gemacht. Egal, ob im Büro, im Außendienst oder Zuhause: Unternehmen in der EU sind verpflichtet, die Arbeitszeit ihrer Beschäftigten komplett zu erfassen. Gut so. Denn Arbeit hat Grenzen. Und jeder das Recht, dass die Höchstarbeitszeit sowie tägliche und wöchentliche Ruhephasen eingehalten werden. 
Das ist notwendiger denn je. Gerade in modernen Dienstleistungsberufen verschwimmen die Grenzen zwischen Job und Privatleben zunehmend. Es wird oft erwartet, dass Beschäftigte schon frühmorgens oder noch spätabends erreichbar sind. Dadurch entstehen massenhaft Überstunden. Es ist nicht nur Lohn- und Zeitdiebstahl, sondern gefährdet auch die Gesundheit jedes Einzelnen. Wer nie abschalten kann, ist irgendwann auch nicht mehr leistungsfähig. 
Mit gesteigerter Überwachung hat das alles nichts zu tun. Nur wenn die Arbeitszeit komplett erfasst wird, können Beschäftigte Job und Privatleben nach ihren individuellen Bedürfnissen ausrichten. 
Alle Mitgliedstaaten der EU werden das Urteil aus Luxemburg umsetzen müssen. Das heißt: Auch die deutsche Bundesregierung muss sich jetzt sputen. Je nach Branche oder Größe eines Unternehmens werden die Vorgaben unterschiedlich ausfallen. Hauptsache aber, es gibt sie, und sie sind verbindlich. 
 
========================= 
Unsere Kommentare im Morgenweb: 
 
Politik: http://bit.ly/1MCIyI0 
Wirtschaft: http://bit.ly/1RymHTn 
Vermischtes: http://bit.ly/22G267s 
Kultur: http://bit.ly/1Rh6cix 
Sport: http://bit.ly/1MCJg88 
 
=============================================== 
 
MANNHEIMER MORGEN 
Großdruckerei und Verlag GmbH 
Redaktion 
 
Andrea Marx 
Redaktionssekretärin 
 
amarx@mamo.de 
T +49 (0) 621 392-1332 
F +49 (0) 621 392-261490 
Dudenstraße 12-26 
68167 Mannheim 
www.mannheimer-morgen.de 
 
Sitz der Gesellschaft und Handelsregister Mannheim, HRB 2664 
Geschäftsführung: Dr. Björn Jansen, Florian Kranefuß, Jost Bauer 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

May 14, 2019 13:18 ET (17:18 GMT)

© 2019 Dow Jones News
Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

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