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17.05.2019 | 13:46
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Vor ein paar Tagen war ich bei der HV der (beinahe hätte ich "Bundespost" geschrieben) Deutsche Post DHL Group.

Die Aktie finde ich auf aktuellem Niveau ganz ok, Dividendenrendite von ca. 3%, aber Risiken z.B. durch Amazon, wenn die den Versand zunehmend selbst übernehmen möchten. Die HV selbst war eher unspektakulär und die Verpflegung mit billigen Siedewürstchen unteres Niveau.

Doch ich finde es im Leben immer wieder interessant, zu was für Erkenntnisgewinnen auch scheinbar sinnlose Ereignisse (aus meiner beschränkten Sicht) führen können. Denn so ganz nebenbei habe ich während der HV auch einiges über den Brief/Paket-Markt in Europa und weltweit gelernt.

In dem Kontext verweise ich auf die BPost Aktie, die ich bereits am 22. März zu 8,60 Euro als aussichtsreich empfohlen hatte. Und ich schaute mir dann auch einige andere Post-Unternehmen an. "Peer Group Analyse" könnte ich das jetzt auf Fachchinesisch nennen.

Mir fiel allerdings eben kein wirtschaftlicher, sondern ein "menschlicher" (wie es Stromberg nennen würde) Aspekt bei der französischen Post "La Poste" auf.

Denn die französische Post hat ein Programm namens "Veiller sur mes parents".

Um was es dabei geht:

Wer sich Sorgen macht, weil seine Eltern bzw. ein Elternteil in höherem Alter alleine abgelegen wohnt, der kann auf dieses Angebot zurückgreifen. Das Programm kann ab 19,90 Euro pro Monat gebucht werden.

Dann schaut der Briefträger an einem festgelegten Tag pro Woche bei den Senioren vorbei (ohnehin im Rahmen des Posteinwurfs) - bleibt dann aber und plaudert ein Viertelstündchen mit ihnen. Danach wird auch ein kurzes Resümee an die Auftraggeber geschickt.

Wenn ich diese Worte lese "Ich freue mich, wenn der Briefträger kommt, weil ich sonst die ganze Woche über niemanden sehe", so eine 81jährige, dann halte ich das für keine reine PR, denn meinem Eindruck zufolge gibt es in unserem Europa in der Tat zahlreiche vereinsamte alte Menschen.

Insofern finde ich dieses Programm der französischen Post klasse. Eine schöne Idee, die unserer Gesellschaft nützliche Dienste leistet - und wenn es für "La Poste" ein paar zusätzliche Umsätze bringt, warum nicht?

Dazu ein kleiner Werbefilm von La Poste:

Schönes Wochenende!

Michael Vaupel

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