Während die Neuaufteilung der deutschen Energielandschaft so langsam klare Konturen gewinnt, bestätigen die jetzt vorgelegten Quartalszahlen der drei großen Player (die vor der Zerschlagung stehende RWE-Tochter Innogy lassen wir außen vor) unsere bisherige Einschätzung. Die zwar teure RWE bleibt unser Branchenfavorit, während bei E.On operative Probleme auftreten, die vor der endgültigen Neuaufteilung noch beseitigt werden müssen. Bei Uniper wiederum wird die kommende Hauptversammlung vermutlich neue Weichenstellungen bringen (s.a. PLATOW Brief v. 17.5.)RWE legte glänzende Q1-Zahlen vor. Das bereinigte EBITDA kletterte um 49% auf 824 Mio. Euro und lag über unseren Erwartungen. Zwar spielte hier v. a. der volatile Energiehandel eine wichtige Rolle, aber gerade auch das Zukunftsgeschäft von Innogy lieferte fast ein Viertel mehr an operativer Ertragskraft. Mit der wohl für Juni anstehenden Wandlung von Vorzügen in Stämme bekommt ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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