Anzeige
Mehr »
Sonntag, 31.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Der Markt schläft noch: Neben ACM explodiert die Lithium-Ressource um 650
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
277 Leser
Artikel bewerten:
(0)

MÄRKTE EUROPA/Knapp behauptet - Wien von Politikskandal gebremst

Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)--Knapp behauptet gehen die europäischen Aktienmärkte in den Montag. Der DAX fällt gegen 9.40 Uhr um 0,2 Prozent auf 12.223 Punkte, der Euro-Stoxx-50 gibt um knapp 0,3 Prozent nach auf 3.416 Punkte. Während Ölaktien steigen und Halbleitertitel fallen, stehen in Wien Erste Group unter Druck und in London Ryanair.

"Wir sind aktuell in einem volatilen Seitwärtsmarkt gefangen", sagt Thomas Altmann von QC Partners zum Gesamtmarkt. "Für einen massiven Ausverkauf müsste eines der vielen politischen Risiken tatsächlich eintreten, für einen nachhaltigen Kursanstieg müssten die politischen Risiken geringer werden", sagt er. Derzeit hielten sich die Anleger sowohl mit Neuengagements als auch mit Verkäufen zurück.

Fester im Markt liegen die Aktien der Ölkonzerne und der Versorger. Der Index der Öl- und Gaswerte steigt um 0,7 Prozent, der Index der Versorger um 0,4 Prozent. Nachdem US-Präsident Donald Trump Iran für den Fall eines Kriegs mit der Vernichtung gedroht hat, ziehen die Ölpreise weiter an und markieren die höchsten Stände seit Ende April. Marktteilnehmer verweisen dazu aber auch darauf, dass Saudi-Arabien die Förderung erst einmal nicht hochfahren will. Auf einem Treffen von Ölstaaten am Samstag sei über eine Verlängerung der Drosselung in die zweite Jahreshälfte hinein gesprochen worden, sagte der saudische Öl-Minister.

Auch gegen Europa schlägt Trump weiterhin aggressive Töne an. "Die Europäische Union behandelt uns, würde ich sagen, schlechter als China uns behandelt", sagte Trump am Freitag.

Politische Börse in Wien - Strabag fester 
 

Im Blick steht mit der Strache-Krise in Österreich die Wiener Börse. Nach nur anderthalb Jahren im Amt ist die rechtskonservative Regierung durch die Veröffentlichung eines Enthüllungsvideos geplatzt und Vizekanzler Strache zurückgetreten. Der ATX-Prime verliert 0,6 Prozent. Zumindest nehme die Unsicherheit über die politische Zukunft des Landes mit den nun wahrscheinlichen Neuwahlen im September zu, heißt es am Markt.

Während Erste Group mit einem Minus von 4,7 Prozent die Verliererliste anführen, steigen Strabag um 1,2 Prozent. Strabag hat Untersuchungen gefordert, ob die rechts gerichtete Regierungspartei FPÖ wie von Vizekanzler Heinz-Christian Strache angekündigt, Strabag tatsächlich um Aufträge betrogen hat.

Der Euro gibt weiter nach auf 1,1153 Dollar. Er ist damit nicht mehr weit entfernt vom Jahrestief bei 1,1111 von Ende April.

Halbleiteraktien leiden unter Huawei 
 

Halbleiteraktien leiden unter den Sanktionen der USA gegen Huawei. STMicro brechen um 4,2 Prozent ein, ASML verlieren 2,4 Prozent und Infineon 3,9 Prozent. Mit dem Boykott von Huawei durch die USA könnte den Chipherstellern ein wichtiger Kunde wegfallen, heißt es.

Ryanair verlieren derweil 5,8 Prozent. Im abgelaufenen Geschäftsjahr bis Ende März litt die Profitabilität unter einem Rückgang der durchschnittlichen Ticketpreise und Kosten, die im Zusammenhang mit dem Kauf der österreichischen Gesellschaft Lauda anfielen. Und im neuen Geschäftsjahr belastet das Flugverbot der Boeing 737 Max voraussichtlich die Ertragslage.

Im Rahmen der Erwartungen liegen die Zahlen von Grand City Properties. Der Kurs notiert unverändert.

Für Kursbewegungen sorgen Dividendenabschläge. Von den größeren Unternehmen schütten am Montag Fresenius, Generali, Eni und Intesa Sanpaolo ihre Gewinnbeteiligungen aus.

DJG/hru/gos

(END) Dow Jones Newswires

May 20, 2019 03:58 ET (07:58 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.

© 2019 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.