Während am Montag die Weichen für Neuwahlen in
Österreich gestellt wurden, hat die Wiener Börse klar schwächer
geschlossen. Der ATX
Denn auch an den europäischen Leitbörsen sowie der Wall Street ging es bergab. Sanktionen der US-Regierung gegen den chinesischen Netzwerkausrüster und Smartphone-Hersteller Huawei belasten die Stimmung der Anleger. Zudem lassen auch vorerst gescheiterte Gespräche zwischen der britischen Regierung und der Opposition über einen Kompromiss im Streit um den EU-Austritt Großbritanniens viele Fragen offen.
Gegen den schwachen Trend stemmten sich die Aktien von Do & Co mit
einem Plus von 2,43 Prozent. Hingegen sackten FACC in einem
schwachen Branchenumfeld um 4,30 Prozent ab. Belastet wurde der
Leitindex aber vor allem von Kursverlusten bei den Aktien des
Stahlriesens Voestalpine
Auch die schwergewichtigen Bankwerte mussten Federn lassen.
Deutliche Abschläge bei der Erste Group
Zwar dürfte sich das Enthüllungsvideo über den FPÖ-Politiker Strache kaum auf die Aktien der Strabag auswirken, Gesprächsthema ist es allemal. Denn der Baukonzern will nun die Auftragsvergaben des vergangenen Jahres noch einmal prüfen lassen. Strache hatte einer vermeintlichen russischen Großinvestorin öffentliche Bauaufträge in Aussicht gestellt: Die Strabag werde keine staatlichen Aufträge mehr bekommen, stattdessen werde eine von der Frau zu gründende Baufirma berücksichtigt. Die Strabag-Aktien gewannen 0,53 Prozent.
Außerdem öffnen an diesem Dienstag CA Immo (plus 0,75 Prozent) und Wiener Flughafen (plus 0,13 Prozent) ihre Bücher für das erste Quartal./mad/ste/APA/jha
ISIN AT0000999982
AXC0246 2019-05-20/18:16
