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Daimler: Der Countdown läuft - Entscheidung über "Projekt Zukunft"

Am Mittwochvormittag, um 10 Uhr, startet die Hauptversammlung von Daimler (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000) in Berlin. Im Rahmen dieser Veranstaltung geht es um eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft. Der Automobilkonzern will sich mit einer neuen Struktur und mehr Selbstständigkeit in den einzelnen Sparten flexibler aufstellen und für die Veränderungen in der Branche rüsten.

Neuer Vorstandsvorsitzender
Außerdem soll bei der Hauptversammlung ein neuer Mann die Führung des Stuttgarter Konzerns übernehmen. Der bisherige Entwicklungschef Ola Källenius löst den langjährigen Vorstandsvorsitzenden Dieter Zetsche ab. Dessen Amtszeit läuft mit dem Ende der Hauptversammlung ab.

Drei eigenständige Konzerneinheiten
Doch zunächst haben die Aktionäre von Daimler das Wort, bevor das "Projekt Zukunft" endgültig in Angriff genommen werden kann. Denn die Anleger entscheiden über den Beschluss von Vorstand und Aufsichtsrat, nach dem das Unternehmen in drei rechtlich eigenständige Einheiten aufgeteilt wird.

Mehr Freiräume schaffen
In der Mercedes-Benz AG soll in Zukunft das Geschäft mit Autos und Vans zusammengefasst werden. Der Bereich Lastwagen und Busse wird in die Daimler Truck AG integriert. Der Sektor der Mobilitäts- und Finanzdienstleistungen, der auch bisher schon eigenständig war, bekommt den neuen Namen Daimler Mobility AG. Ziel der Umstrukturierung ist es, den einzelnen Bereichen mehr Freiräume zu schaffen wie bspw. bei der Kooperation mit anderen Konzernen.

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© 2019 marktEINBLICKE
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

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