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Wirtschaftskommentar des Mannheimer Morgen

Mannheimer Morgen zu Fiat Chrysler und Renault 
 
Überschrift: Aus einer Hand 
 
Fusionen dienen in erster Linie den Konzernen selbst. Das dürfte bei der Liaison der Autohersteller Renault und Fiat Chrysler ebenso sein - wenn sie denn kommt. 
Falls die beiden Unternehmen ihre Geschäfte zusammenlegen, entsteht ein weltumspannender Konzern mit Marktzugang aus einer Hand. Schon heute bedient Renault nicht nur Europa, sondern zusammen mit seinen Partnern Nissan und Mitsubishi auch Asien. Das Amerika-Geschäft von Fiat Chrysler käme noch hinzu. Die höheren Verkaufszahlen senken die Entwicklungskosten pro Fahrzeug, versprechen einen profitableren Einsatz des Kapitals und mehr Gewinn. 
Für Verbraucher hingegen können sich die Pläne ungünstig auswirken. Wenn eine kleine Anzahl großer Firmen den Markt dominiert, zahlen Kunden oft drauf. 
Und auch Regierungen haben das Nachsehen. Ihnen gehen beispielsweise Steuereinnahmen verloren, weil globale Unternehmen sich den für sie günstigsten Steuerstandort suchen. Bei Renault und Fiat Chrysler könnten das wieder die Niederlande werden. 
Dennoch hielte diese spezielle Auto-Fusion auch Vorteile für die Käufer und die Allgemeinheit bereit. Sie ermöglichte es hoffentlich, dass schneller klimafreundliche Technologien auf die Straße kommen, deren isolierte Entwicklung für die einzelnen Unternehmen zu kostspielig und langwierig wäre. 
 
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MANNHEIMER MORGEN 
Großdruckerei und Verlag GmbH 
Redaktion 
 
Andrea Marx 
Redaktionssekretärin 
 
amarx@mamo.de 
T +49 (0) 621 392-1332 
F +49 (0) 621 392-261490 
Dudenstraße 12-26 
68167 Mannheim 
www.mannheimer-morgen.de 
 
Sitz der Gesellschaft und Handelsregister Mannheim, HRB 2664 
Geschäftsführung: Dr. Björn Jansen, Florian Kranefuß, Jost Bauer 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

May 27, 2019 13:42 ET (17:42 GMT)

© 2019 Dow Jones News
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2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

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