An der Wall Street haben sich mit etwas
Verzögerung die alten Handelssorgen wieder in Erinnerung gerufen.
Der Dow Jones Industrial
Am Ende verlor der Dow 0,93 Prozent auf 25 347,77 Punkte. Die Charttechnik-Experten vom Börsenstatistik-Magazin Index Radar sehen kurzfristig weiterhin im Bereich zwischen 25 200 und 25 400 eine bewährte Nachfragezone, die zuletzt jedoch immer stärker unter Druck gekommen sei.
Für den breit gefassten S&P 500
US-Präsident Donald Trump hatte während seines Staatsbesuchs in Japan betont, die USA seien für einen Handelsdeal mit China noch nicht bereit. Amerikanische Zölle auf chinesische Güter könnten sehr schnell sehr deutlich erhöht werden. Auch eine umfassende Handelsvereinbarung zwischen den USA und Japan wird nach Darstellung Trumps vor den dortigen Wahlen erst einmal nicht zustande kommen.
Unter den größten Verlierern im Dow fielen die Aktien des
Chipherstellers Intel
Im Autosektor zogen die in New York notierten Fiat-Chrysler-Anteile
um gut 7 Prozent an. Am Vortag hatte der italienisch-amerikanische
Hersteller Fiat Chrysler
Dem gegenüber sackten die Aktien von Teva
Auch eine Studie von Goldman Sachs warf einen Blick auf Aktien aus
dem Pharmasektor. Die Experten rieten bei den Anteilscheinen von
Gilead Sciences
Schließlich wurde offiziell, was am Freitag bereits durchgesickert
war: Der Online-Bezahldienstleister Global Payments
Die Anteilscheine von Total System Services waren bereits am Freitag um fast 14 Prozent in die Höhe geschnellt und und legten nun um fast 5 Prozent zu. Die Papiere von Global Payments hingegen büßten fast alle Gewinne von Ende letzter Woche wieder ein.
Der Eurokurs
--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---
ISIN US2605661048 US6311011026 US78378X1072
AXC0292 2019-05-28/22:39
