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MÄRKTE EUROPA/Börsen erholen sich etwas - Probleme bleiben

FRANKFURT (Dow Jones)--Europas Börsen erholen sich bis Montagmittag von den Tagestiefs. Das Erholungspotenzial erscheint derweil begrenzt, denn wie CMC anmerkt, deutet derzeit nichts auf eine zeitnahe Lösung des Handelskonflikts hin. Nicht nur sind am Wochenende neue US-Strafzölle gegen Importe aus China in Kraft getreten. Hinzu kommt die Rückkehr der Spannungen mit Mexiko. Der DAX verliert 0,3 Prozent auf 11.686, für den Euro-Stoxx-50 geht es 0,3 Prozent auf 3.271 nach unten.

Die Mexiko-Spannungen sind umso negativer für die Märkte zu werten, als die Börsianer glaubten, dass mit dem Nafta-Nachfolgeabkommen zwischen den USA und Kanada sowie Mexiko der Handelskonflikt beigelegt sei. Pures Gift aus Börsensicht ist hierbei, dass Einwanderungs- und Handelspolitik in einen Topf geworfen werden.

Im Handel wird auch auf die innenpolitische Lage in Deutschland verwiesen. "Nach dem Rückzug von Andrea Nahles mehren sich die Spekulationen über den Fortbestand der Großen Koalition und vorzeitige Neuwahlen", kommentiert Marktkenner Thomas Altmann von QC Partners die Stimmungslage mit Blick auf die frühere SPD-Parteivorsitzende. Deutschland habe in der Vergangenheit fast durchgängig als politischer und wirtschaftlicher Stabilitätsanker in Europa gegolten.

Infineon-Zukauf auf den ersten Blick teuer 
 

Infineon geben um 6,8 Prozent nach und sind damit klar Schlusslicht im DAX. "Mit einer Prämie von etwa 30 Prozent sieht der mögliche Kauf auf den ersten Blick teuer aus", kommentiert ein Händler die Ankündigung, Cypress Semiconductor in den USA zu übernehmen. Infineon verspricht sich davon Kostensynergien von 180 Millionen und Umsatzsynergien von 1,5 Milliarden Euro. Zur Finanzierung heißt es im Handel, einerseits dürfte die nun anstehende Kapitalerhöhung den Kurs bremsen, andererseits sei es aber auch ein Zeichen der Stärke, dass Infineon die Übernahme nur zu 30 Prozent mit neuem Eigenkapital finanziere.

Eine Übernahme gibt es auch in der dritten Reihe. Wie bereits erwartet hat TE Connectivity für First Sensor ein Angebot abgegeben - zu 28,25 Euro je Aktie. "Erstaunlich ist, dass der Kurs zuletzt trotz der Übernahmespekulation noch einmal zurückgekommen ist", meint ein Händler. Bereits vor einer Woche sei mit einem Angebot über 28,00 Euro je Aktie gerechnet worden. First Sensor springen um 11,5 Prozent auf 28,15 Euro nahe an den Gebotspreis heran.

Deutsche Bank von Tief zu Tief nun unter 6 Euro 
 

Deutsche Bank fallen von einem Rekordtief zum nächsten. "Möglicherweise hat Olaf Scholz ganz bewusst versucht, die Deutsche Bank mit Hilfe der Commerzbank zu sanieren", so ein Händler. Vielleicht sei der Kapitalbedarf doch höher als angenommen. "Es gibt keinen Grund, die Aktie zu kaufen", so der Marktteilnehmer. Mit einem Minus von 4,3 Prozent auf 5,82 Euro rangiert die Aktie am Ende bei den europäischen Bankenwerten. Im Schnitt verlieren diese 1,4 Prozent.

Positiv bewerten Marktteilnehmer die Geschäftszahlen von Isra Vision. "Die Margen sind stärker als erwartet", sagt ein Marktteilnehmer. Auch der Anstieg des operativen Cashflows um 30 Prozent dürfte die Stimmung stützen. Den Ausblick hat der Experte für industrielle Bildverarbeitung bekräftigt. Der Kurs springt um 1,2 Prozent an.

Schlechte Nachrichten gibt es für die Fluggesellschaften. Der internationale Branchenverband IATA hat die Gewinnprognose in der gesamten Luftfahrtbranche gesenkt. Statt mit einem Gewinnplus von 20 Prozent rechnet er nun mit einem Minus von 6 Prozent in diesem Jahr. Marktteilnehmer sehen darin aber keine allzu große Überraschung. Entsprechend fallen die Kursverluste für die bereits gebeutelten Branchentitel bislang auch eher moderat aus mit 1,2 Prozent für IAG und 1,1 Prozent für Air France. Deutsche Lufthansa kommen um 0,2 Prozent zurück.

Sichere Häfen weiter gefragt - Bund-Rendite auf neuem Rekordtief 
 

Am Devisenmarkt macht sich die derzeit wegen der vielen ungünstigen Nachrichten zu beobachtende Flucht der Anleger in sichere Häfen beim Yen bemerkbar. Dessen Kurs verteidigt mit 108,30 je Dollar die jüngsten Gewinne. Das ist der niedrigste Dollar-Stand seit Januar. Der Goldpreis zieht nach dem kräftigen Anstieg am Freitag weiter an. Die Feinunze kostet derzeit 1.317 Dollar. Auch das Edelmetall gilt als Zufluchthafen.

Bei den Anleihen, einem weiteren sicheren Hafen, geht es weiter nach oben mit den Kursen. Die deutsche Zehnjahresrendite markiert mit minus 0,22 Prozent ein neuerliches Rekordtief. Nach dem massiven Ausverkauf kommt es bei den Ölpreisen zu einer leichten Gegenbewegung.

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Aktienindex              zuletzt      +/- %       absolut      +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50           3.270,85      -0,29         -9,58           8,98 
Stoxx-50                3.038,46      -0,15         -4,43          10,09 
DAX                    11.686,67      -0,34        -40,17          10,68 
MDAX                   24.650,24      -0,51       -126,28          14,18 
TecDAX                  2.727,12      -0,78        -21,36          11,30 
SDAX                   10.697,28      -1,17       -126,87          12,49 
FTSE                    7.132,14      -0,41        -29,57           6,44 
CAC                     5.195,08      -0,24        -12,54           9,82 
 
Rentenmarkt              zuletzt                  absolut        +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite      -0,21                    -0,01          -0,45 
US-Zehnjahresrendite        2,10                    -0,03          -0,58 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %  Fr, 8:26 Uhr  Do, 17:30 Uhr    % YTD 
EUR/USD                   1,1184     +0,14%        1,1131         1,1136    -2,5% 
EUR/JPY                   121,13     +0,13%        121,25         122,19    -3,7% 
EUR/CHF                   1,1173     -0,09%        1,1200         1,1223    -0,7% 
EUR/GBP                   0,8843     +0,04%        0,8829         0,8833    -1,8% 
USD/JPY                   108,31     -0,01%        108,94         109,72    -1,2% 
GBP/USD                   1,2648     +0,10%        1,2607         1,2607    -0,9% 
Bitcoin 
BTC/USD                 8.534,75     -1,97%      8.262,25       8.737,25  +129,5% 
 
ROHÖL                    zuletzt  VT-Settl.         +/- %        +/- USD    % YTD 
WTI/Nymex                  54,10      53,50         +1,1%           0,60   +14,4% 
Brent/ICE                  62,35      61,99         +0,6%           0,36   +13,0% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag         +/- %        +/- USD    % YTD 
Gold (Spot)             1.316,56   1.305,48         +0,8%         +11,08    +2,7% 
Silber (Spot)              14,71      14,58         +0,9%          +0,14    -5,1% 
Platin (Spot)             801,36     793,88         +0,9%          +7,48    +0,6% 
Kupfer-Future               2,64       2,64         +0,0%          +0,00       0% 
=== 

Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@wsj.com

DJG/mpt/flf

(END) Dow Jones Newswires

June 03, 2019 06:59 ET (10:59 GMT)

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