Am heutigen Mittwoch sah es im frühen Handel so aus, als sollte der DAX regelrecht durchstarten. Allerdings fehlte dem wichtigsten deutschen Börsenbarometer dafür die Ausdauer.
Das war heute los. In der Spitze kletterte der DAX um rund 1 Prozent in die Höhe. Damit überquerte das Barometer die 12.000-Punkte-Marke. Diese Gewinne wurden am Nachmittag jedoch wieder abgegeben. Im Fokus standen lange Zeit die Aussichten auf eine baldige Leitzinssenkung der US-Notenbank Fed. Für schlechte Stimmung sorgte dagegen ein mögliches Defizitverfahren gegen Italien. Die EU-Kommission hat empfohlen, ein solches einzuleiten. Grund ist die Schuldenpolitik des Landes.
Zudem galt es die schwachen US-Arbeitsmarktdaten einzuordnen. Der Personaldienstleister ADP meldete für den Monat Mai in der US-Privatwirtschaft einen Beschäftigungsaufbau von lediglich 27.000 Stellen. Es war der schwächste Wert seit mehr als neun Jahren. Damit könnte die US-Wirtschaft unter dem Handelsstreit mit China und der weltweiten Konjunkturabkühlung stärker als gedacht gelitten haben. Am Freitag wird die US-Regierung die offiziellen Mai-Arbeitsmarktdaten veröffentlichen.
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