Anzeige
Mehr »
Freitag, 13.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Die Kommerzialisierung der räumlichen Intelligenz in Billionen-Märkten beginnt jetzt
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
162 Leser
Artikel bewerten:
(0)

MÄRKTE EUROPA/Leichte Gewinne - ADP und Italien drücken

FRANKFURT (Dow Jones)--Europas Börsen haben am Mittwoch zwar etwas fester, aber klar unter den Tageshochs geschlossen. Die Hoffnung auf baldige US-Zinssenkungen stützte die Kurse zeitweise kräftiger. Fed-Präsident Jerome Powell hatte sich am Vortag offen für Zinssenkungen gezeigt, sollte sich der Handelskonflikt negativ auf die US-Wirtschaft auswirken. Ein schwacher ADP-Bericht drückte dann aber genauso wie ein mögliches Defizitverfahren gegen Italien.

Der DAX gewann 0,1 Prozent auf 11.981 Punkte, der Euro-Stoxx-50 legte 0,2 Prozent auf 3.340 Zähler zu. Mit 27.000 Stellen wurden im Mai laut ADP-Bericht in den USA überraschend wenige Arbeitsplätze geschaffen. Die Prognose hatte bei einem Plus von 173.000 gelegen. Aus Marktsicht stellte sich die Frage, ob es sich um einen einmaligen Ausrutscher nach unten gehandelt hat oder die Zahlen Probleme am bislang boomenden US-Arbeitsmarkt indizieren. Vor allem kleinere Unternehmen bauten Stellen ab.

Nun rückten die Zentralbanken in den Fokus. Am Abend veröffentlicht die US-Notenbank ihren Konjunkturbericht, das so genannte Beige Book. Und am Donnerstag tagt dann die Europäische Zentralbank. Der EZB-Rat dürfte seine Geldpolitik unverändert lassen, er wird sich aber vermutlich zu neuen langfristigen Refinanzierungsgeschäften (TLTRO) äußern. Außerdem veröffentlicht er neue Stabsprojektionen zu Wachstum und Inflation.

Es droht neues Ungemach aus Italien - Banken werden verkauft 
 

Italienische Vermögenswerte standen stärker unter Druck. Die EU-Kommission empfahl die Aufnahme eines Defizit-Verfahrens gegen Italien. Dies war zwar keine große Überraschung, nahm aber zunehmend offiziellen Charakter an. Damit droht ein neuer Machtkampf zwischen Brüssel und Rom, der das Zeug hat, Verwerfungen an den Finanzmärkten auszulösen. Unicredit verloren 3,5 Prozent und Intesa Sanpaolo 0,9 Prozent. An der Mailänder Börse gaben die Kurse um 0,4 Prozent nach.

Unter den Einzelwerten standen SAP im Blick. Der US-Wettbewerber Salesforce hatte im ersten Quartal seines Geschäftsjahrs von einer starken Nachfrage nach Cloud-Computing-Angeboten profitiert und deshalb den Gewinnausblick für das gesamte Geschäftsjahr angehoben. Nachdem SAP zuletzt unter der Schwäche der US-Technologiewerte gelitten hatten, gewannen sie nun 0,7 Prozent.

Varta verloren dagegen im SDAX 4,8 Prozent. Varta will wegen starker Nachfrage die Akkumulator-Produktion noch stärker ausbauen als zunächst geplant. Das Investitionsvolumen bezifferte Varta mit 100 Millionen Euro. Es soll aus der operativen Geschäftstätigkeit oder möglicherweise auch aus einer Kapitalerhöhung finanziert werden. "Eine Kapitalerhöhung könnte belasten", sagte ein Marktteilnehmer.

Goldpreis steht kurz vor dem Jahreshoch 
 

Voestalpine gaben 1,9 Prozent ab. Der österreichische Stahlkonzern hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr nach Steuern 44 Prozent weniger verdient. Der Umsatz war allerdings so hoch wie nie zuvor in einem Geschäftsjahr ausgefallen.

Das Biotechnologieunternehmen Evotec hatte seine Kooperation mit dem US-Pharmakonzern Celgene ausgeweitet. Weil der Partnerschaft ein neuer Zelltyp hinzugefügt wurde, erhält das im TecDax notierte Hamburger Unternehmen 9 Millionen Dollar von Celgene. Der Kurs zog um 2,3 Prozent an.

Der Goldpreis baute seine jüngsten Gewinne weiter aus. Mit 1.329 Dollar stand die Feinunze zu Börsenschluss nur noch knapp unter dem Jahreshoch von knapp 1.347 Dollar. "Dieses sollte mit der Zinsspekulation schnell erreichbar sein", meinte ein Marktteilnehmer. Darüber liege allerdings zwischen 1.360 und 1.370 Dollar die nächste Widerstandszone, die in den vergangenen Jahren jeden Anstieg aufgehalten habe.

=== 
Index                   Schluss-  Entwicklung   Entwicklung  Entwicklung 
                          stand       absolut          in %         seit 
                                                            Jahresbeginn 
Euro-Stoxx-50           3.339,95        +6,46         +0,2%       +11,3% 
Stoxx-50                3.086,37        +7,53         +0,2%       +11,8% 
Stoxx-600                 374,08        +1,41         +0,4%       +10,8% 
XETRA-DAX              11.980,81        +9,64         +0,1%       +13,5% 
FTSE-100 London         7.218,82        +4,52         +0,1%        +7,2% 
CAC-40 Paris            5.292,00       +23,74         +0,5%       +11,9% 
AEX Amsterdam             543,64        +2,50         +0,5%       +11,4% 
ATHEX-20 Athen          2.102,52       +19,07         +0,9%       +30,7% 
BEL-20 Brüssel          3.454,50        -3,88         -0,1%        +6,5% 
BUX Budapest           41.073,62       -83,40         -0,2%        +4,9% 
OMXH-25 Helsinki        3.818,59       -18,49         -0,5%        +3,6% 
ISE NAT. 30 Istanbul  112.987,29      -352,46         -0,3%        -1,2% 
OMXC-20 Kopenhagen          0,00         0,00          0,0%        +9,2% 
PSI 20 Lissabon         5.072,77       +10,20         +0,2%        +7,4% 
IBEX-35 Madrid          9.150,50       +32,90         +0,4%        +7,2% 
FTSE-MIB Mailand       20.155,73       -73,69         -0,4%       +10,4% 
RTS Moskau              1.303,35        -4,20         -0,3%       +22,3% 
OBX Oslo                  793,53        +0,36         +0,0%        +7,3% 
PX  Prag                1.052,68        -1,15         -0,1%        +6,7% 
OMXS-30 Stockholm       1.542,00        +4,70         +0,3%        +9,5% 
WIG-20 Warschau         2.223,27       -10,48         -0,5%        -2,3% 
ATX Wien                2.930,45        +1,39         +0,0%        +6,9% 
SMI Zürich              9.658,62       +60,91         +0,6%       +14,6% 
 
Rentenmarkt              zuletzt                absolut    +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite      -0,23                  -0,02      -0,47 
US-Zehnjahresrendite        2,12                  -0,02      -0,56 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %    Mi, 8:27  Di, 18:36    % YTD 
EUR/USD                   1,1234     -0,18%      1,1272     1,1245    -2,0% 
EUR/JPY                   121,58     -0,11%      121,71     121,67    -3,3% 
EUR/CHF                   1,1158     -0,08%      1,1163     1,1172    -0,9% 
EUR/GBP                   0,8847     -0,17%      0,8863     0,8867    -1,7% 
USD/JPY                   108,22     +0,06%      107,98     108,20    -1,3% 
GBP/USD                   1,2698     -0,00%      1,2718     1,2681    -0,5% 
Bitcoin 
BTC/USD                 7.686,75     +2,26%    7.705,50   7.918,75  +106,7% 
 
ROHÖL                    zuletzt  VT-Settl.       +/- %    +/- USD    % YTD 
WTI/Nymex                  51,22      53,48       -4,2%      -2,26    +8,3% 
Brent/ICE                  59,83      61,97       -3,5%      -2,14    +8,5% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag       +/- %    +/- USD    % YTD 
Gold (Spot)             1.329,58   1.325,20       +0,3%      +4,38    +3,7% 
Silber (Spot)              14,81      14,83       -0,2%      -0,02    -4,5% 
Platin (Spot)             804,81     821,50       -2,0%     -16,69    +1,0% 
Kupfer-Future               2,63       2,67       -1,5%      -0,04    -0,5% 
=== 

Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@wsj.com

DJG/mpt/flf

(END) Dow Jones Newswires

June 05, 2019 12:17 ET (16:17 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.

© 2019 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.