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Social Media Suchmaschine spioniert Internetnutzer aus - "Wajam" mutierte zur Adware und setzt auf Techniken von Malware-Entwicklern

Dow Jones hat von Pressetext eine Zahlung für die Verbreitung dieser Pressemitteilung über sein Netzwerk erhalten.

Jena (pts007/06.06.2019/08:30) - Wajam wurde 2008 ursprünglich als Suchmaschine 
für soziale Netzwerke wie Facebook oder LinkedIn veröffentlicht. Im Laufe der 
Jahre mutierte die Software jedoch zur weit verbreiteten Adware, die umfassend 
Daten über Internetnutzer sammelt und speichert. Hierzu setzt das Programm auf 
Techniken, die auch Schadprogramme nutzen, um beispielsweise 
Man-in-the-Middle-Angriffe durchzuführen. Dieses Verhalten hat auch kanadische 
Datenschutzbehörden und IT-Sicherheits-Hersteller auf den Plan gerufen. Durch 
den Verkauf des ehemaligen Start-ups, einem Standortwechsel des Unternehmens und 
fortlaufende Software-Anpassungen versuchen die Betreiber, sich den Konsequenzen 
zu entziehen. Um sich insbesondere vor der Entdeckung und Blockierung durch 
Antimalwarelösungen zu schützen, verschleiern die Entwickler ihre Adware mit 
Methoden. Die ESET Sicherheitsexperten veröffentlichen auf WeLiveSecurity ihre 
aktuellen Analyse-Ergebnisse. 
 
"Bei Wajam handelt es sich zwar um Adware, die nicht direkt schädlich ist. 
Dennoch sollten betroffene Anwender das Programm umgehend entfernen", erklärt 
Thomas Uhlemann, ESET Security Specialist. "Die Software erhebt und speichert 
Unmengen an detaillierten Daten von Anwendern. Die hierfür eingesetzten 
Techniken könnten von Cyberkriminellen ausgenutzt werden." 
 
Wajam spioniert Internetnutzer aus 
Die Datenschutzbehörde in Kanada ist angesichts des Datenhungers auf die 
Software aufmerksam geworden. Zudem hat das Unternehmen neben dem 
unrechtmäßigen Informationsfluss im Zeitraum zwischen 2012 und 2014 die 
ursprünglichen Funktionen, also die Suchfunktion sozialen Medien wie Facebook 
oder LinkedIn entfernt. Während der Ermittlungen durch die Behörde wurde das 
Unternehmen hinter Wajam an eine Firma aus Hong Kong verkauft. 
 
ESET Forscher haben die verschiedenen Wajam Versionen analysiert. Im Gegensatz 
zum Payload haben sich die Methoden verändert und gleichen immer mehr den 
Techniken von Malware-Autoren. Beispielsweise erstellt die Adware Zertifikate, 
um Zugriff auf den verschlüsselten Web-Traffic zu erhalten. 
IT-Sicherheits-Hersteller wie ESET haben Wajam bereits in der Vergangenheit als 
Adware klassifiziert und die Installation blockiert. Daraufhin hat der 
Entwickler zunächst versucht, bei den AV-Herstellern die Erkennung zu 
verhindern. Als das erfolglos blieb, ist man dazu übergegangen, die Methoden zu 
verschleiern und so eine Erkennung zu erschweren. Wajam prüft unter anderem in 
der Windows Registry, ob eine Sicherheitslösung installiert ist 
 
Was ist Adware? 
Adware selbst ist nicht gefährlich: Adware-Anwendungen öffnen häufig in 
Webbrowsern neue Popup-Fenster mit Werbung, leiten eine Suchanfrage an 
Werbewebseiten um oder ändern die Startseite des Browsers. Adware wird häufig 
mit Freeware-Programmen ausgeliefert, damit deren Entwickler auf diesem Weg die 
Entwicklungskosten ihrer Anwendungen decken können. Bedenklich ist Adware wie 
Wajam, wenn sie wie Spyware dazu dient, Daten zu sammeln. 
 
Tipps gegen Adware 
- Die gewünschte Software sollte nur von der offiziellen Webseite des 
Herstellers heruntergeladen werden. Der Entwickler wird mit hoher Sicherheit auf 
seiner eigenen Webseite weder Malware verlinken noch die eigenen Dateien mit 
ungewollten Programmen anreichern. 
- Anwender sollten beim Installationsvorgang darauf achten, dass keine Haken bei 
Zusatzprogrammen wie Toolbars gesetzt werden, die dadurch mit auf den Computer 
gelangen. 
 
Ihre Ergebnisse und detaillierte Informationen haben die ESET Security-Experten 
auf WeLiveSecurity veröffentlicht: 
https://www.welivesecurity.com/deutsch/2019/06/05/wajam-verbreitet-adware/ 
 
(Ende) 
 
Aussender: ESET Deutschland GmbH 
Ansprechpartner: Christian Lueg 
Tel.: +49 (0) 3641-3114-269 
E-Mail: christian.lueg@eset.de 
Website: www.eset.com/de 
 
Quelle: http://www.pressetext.com/news/20190606007 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

June 06, 2019 02:30 ET (06:30 GMT)

© 2019 Dow Jones News
Gold & Silber auf Rekordjagd
Kaum eine Entwicklung war 2025 so eindrucksvoll wie der Höhenflug der Edelmetalle. Allen voran Silber: Angetrieben von einem strukturellen Angebotsdefizit, explodierte der Preis und übertrumpfte dabei den „großen Bruder“ Gold. Die Nachfrage aus dem Investmentsektor zieht weiter an, und ein Preisziel von 100 US-Dollar rückt in greifbare Nähe.

Auch Gold markierte neue Meilensteine. Mit dem Durchbruch über 3.000 und 4.000 US-Dollar pro Unze hat sich der übergeordnete Aufwärtstrend eindrucksvoll bestätigt. Rücksetzer bleiben möglich, doch der nächste Zielbereich bei 5.000 US-Dollar ist charttechnisch fest im Blick. Die fundamentalen Treiber sind intakt, eine nachhaltige Trendwende aktuell nicht in Sicht.

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