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Aus ihrer geldpolitischen Rettungsnummer kommen die Notenbanken nie mehr heraus

Wachsende Konjunktursorgen zwingen die EZB, ihre Wachstumsprognosen zu kappen. Folgerichtig verlängert sie ihr Versprechen unveränderter Leitzinsen und stellt nun frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2020 Zinserhöhungen in Aussicht, wenn überhaupt. Auch bei der Liquiditätsversorgung bleibt die EZB großzügig, wenn auch nur indirekt. De facto gewährt sie Banken für die Aufnahme neuer Langfristkredite sogar einen Zinsbonus, damit sie an Stelle der EZB mit dem Aufkauf von z.B. italienischen Anleihen Staatsfinanzierung betreiben. Selbst die zukünftige Wiederaufnahme von Anleihekäufen und/oder Zinssenkungen wird im EZB-Direktorium offenbar diskutiert. Gleichzeitig hat die US-Notenbank die Wende der Zinswende eingeleitet. Der konjunkturellen Not gehorchend bleibt eine lockere Geldpolitik der ständige Begleiter an den weltweiten Finanzmärkten.

Geht es der Weltkonjunktur schlecht, …

Die Eskalation im amerikanisch-chinesischen Handelskrieg mit Kollateralschäden für das weltwirtschaftliche Klima zeigt unverkennbar Wirkung beim globalen Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe. Mit einem Wert von knapp unter 50 im Mai zeigt dieser erstmals seit Ende 2012 wieder Schrumpfung an. Die Konjunkturrisiken werden von klaren Warnsignalen bei Industriemetallen begleitet. Insbesondere Kupfer als ein valider Weltkonjunkturindikator - es wird bei Bau- und Infrastrukturinvestitionen und in der Auto- und Elektroindustrie sowie dem Maschinenbau eingesetzt - hat von seinem Jahreshoch im April bereits knapp 12 Prozent verloren. Die markante Kürzung der Weltwachstumsprognosen seitens der Weltbank von 3,6 auf 2,6 Prozent für 2019 unterstreichen die prekäre realwirtschaftliche Situation.

…kann es der Euro-Wirtschaft nicht gut gehen

Auch wenn Notenbankchef Draghi einer Rezession in der Eurozone eine "sehr geringe" Wahrscheinlichkeit einräumt, verringerte die EZB auf ihrer letzten Sitzung insgesamt ihre quantitativen Wachstumsprojektionen (2019 1,2 statt 1,1 Prozent, 2020 1,4 statt 1,6 Prozent und 2021 1,4 statt 1,5 Prozent) dennoch. Während sich der Dienstleistungssektor widerstandfähig zeigt, befindet sich das Verarbeitende Gewerbe gemäß Einkaufsmanagerindex für die Eurozone auf deutlichem Schrumpf-Kurs, insbesondere im frühzyklischen Investitionsgüterbereich.

Grundsätzlich betont die EZB die zunehmenden Abwärtsrisiken für die Euro-Wirtschaft, die aus Handelskonflikten, wiederaufgeflammten Euro-Risiken - siehe Italien - und dem Schreckgespenst eines No Deal-Brexit herrühren.

Wo kein Inflations-Richter, da kein Zinserhöhungs-Henker

Zwar ließ die EZB ihre Inflationsprojektionen weitestgehend unverändert (2019 1,3 statt 1,2 Prozent, 2020 1,4 statt 1,5 Prozent und 2021 unverändert 1,6 Prozent). Doch hält sie damit längerfristig ihr Inflationsziel von zwei Prozent weiter für nicht erreichbar. Das verschafft ihr Beinfreiheit für geldpolitische Lockerungsmaßnahmen.

Auch die Finanzmärkte signalisieren mit ihren abwärts gerichteten Inflationserwartungen, dass der Preisdruck in der Eurozone weiter abnimmt. Die konjunkturbedingten Preiseinbrüche bei Rohöl bestätigen diese Einschätzung. Das Wort Leitzinserhöhung wird aus dem Duden der europäischen Finanzmärkte gestrichen. Wer in guten Konjunkturzeiten die Zinsen nicht erhöht, erhöht sie gewiss auch nicht in schlechten.

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© 2019 marktEINBLICKE
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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