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DGAP-News: Verband der Wellpappen-Industrie e.V.: Absatzwachstum in der Wellpappenindustrie gebremst (deutsch)

Verband der Wellpappen-Industrie e.V.: Absatzwachstum in der Wellpappenindustrie gebremst

DGAP-News: Verband der Wellpappen-Industrie e.V. / Schlagwort(e):
Quartalsergebnis/Quartalsergebnis
Verband der Wellpappen-Industrie e.V.: Absatzwachstum in der
Wellpappenindustrie gebremst (News mit Zusatzmaterial)

17.06.2019 / 12:21
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


Absatzwachstum in der Wellpappenindustrie gebremst Darmstadt, 17.06 2019 - Die Mitglieder des Verbandes der Wellpappen-Industrie (VDW) mussten im ersten Quartal 2019 einen Absatzrückgang von 1,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hinnehmen (in absoluten Zahlen und arbeitstäglich bereinigt); das entspricht etwa 32 Millionen Quadratmeter Wellpappe. Insgesamt haben die im VDW organisierten Wellpappenhersteller in den ersten drei Monaten dieses Jahres 2,01 Milliarden Quadratmeter abgesetzt. "Dieses Ergebnis müssen wir allerdings vor dem Hintergrund eines sehr starken Vergleichsquartals 2018 sehen, mit plus 5,4 Prozent gegenüber dem ersten Vierteljahr 2017", sagt VDW-Geschäftsführer Dr. Oliver Wolfrum. Aufgrund der konjunkturellen Entwicklung hat sich die Grunddynamik der deutschen Wirtschaft verlangsamt, so dass auch der Sachverständigenrat seine Prognose nach unten korrigiert hat. "Da unsere Branche direkt von Produktion, Verkauf und Versand von Waren abhängig ist, machen sich selbst geringe Konjunkturschwankungen bei unseren Mitgliedern deutlich bemerkbar", so Wolfrum. Trotzdem bleibt Wolfrum optimistisch. Für das laufende Jahr rechnet er mit einem Absatzplus der VDW-Mitglieder von rund 1,0 Prozent. Kritisch bewertet Wolfrum dagegen die Ertragslage der Wellpappenhersteller. "Zwar sind die durchschnittlichen Erlöse pro abgesetztem Quadratmeter Wellpappe in den ersten drei Monaten um 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen, gleichzeitig müssen unsere Mitglieder jedoch teils erhebliche Kostensteigerungen bei den Löhnen sowie für Energie und in der Logistik verkraften." Die wirtschaftliche Situation der Branche bleibt demnach angespannt - trotz derzeit rückläufiger Kosten bei den Wellpappenrohpapieren. Da die Ausgaben für diese Rohstoffe über die Hälfte der Gesamtkosten in der Wellpappenherstellung ausmachen, konnten Verluste aus den aufgelaufenen Papierpreissteigerungen der vergangenen zwei Jahre von annähernd 20 Prozent noch längst nicht wieder kompensiert werden. Die Grafik zur Kostenentwicklung in der Wellpappenindustrie finden Sie zum Download unter https://www.wellpappen-industrie.de/presse/bilddatenbank/grafik.html. ***
Zusatzmaterial zur Meldung: Dokument: http://n.eqs.com/c/fncls.ssp?u=OREYYUNCNR Dokumenttitel: Kostenentwicklung in der Wellpappenindustrie
17.06.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de
825667 17.06.2019 AXC0144 2019-06-17/12:21
© 2019 dpa-AFX
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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