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MÄRKTE ASIEN/Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende

TOKIO / SCHANGHAI (Dow Jones)--Gewinnmitnahmen nach den jüngsten Kursaufschlägen haben am Freitag das Geschehen an den ostasiatischen Aktienmärkten beherrscht. Wie vor Wochenenden oft zu beobachten, hielten sich die Anleger mit dem Aufbau neuer Positionen eher zurück. Schanghai zeigte sich erneut besser als die Nachbarbörsen. Hier dürfte die Spekulation auf eine Annäherung im US-chinesischen Handelsstreit etwas gestützt haben.

Nach der von Zinssenkungsfantasie getriebene Aufwärtsbewegung der Vortage vor dem Hintergrund global taubenhaft auftretender Notenbanken rückten geopolitische Themen wieder etwas stärker in den Vordergrund. An erster Stelle stehe hier der Abschuss einer US-Drohne durch Iran, so Marktbeobachter. Noch ist unklar, ob und wie die USA darauf reagieren werden, nachdem US-Präsident den Abschuss als "großen Fehler" bezeichnet hat.

Daneben richteten sich die Blicke der Akteure in Ostasien auf Nordkorea. Dort hatte Staatschef Kim Jong Un bei einem Besuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping Gesprächsbereitschaft in Sachen Denuklearisierung signalisiert. Der Kospi im südkoeranischen Seoul konnte hiervon jedoch nicht profitieren und gab um 0,3 Prozent nach.

Weiter aufwärts ging es zunächst mit dem Goldpreis. Er stieg erstmals seit 2013 über die Marke von 1.400 Dollar, gab im späteren asiatischen Handel jedoch deutlich nach auf rund 1.385 Dollar. Auch hier dürften Gewinnmitnahmen eine Rolle gespielt haben. Hauptauslöser des Preisanstiegs der vergangenen Tagen war die Aussicht auf weltweit weiter niedrige oder noch weiter sinkende Zinsen. Seit dem vergangenen Freitag war der Goldpreis bis zum Tageshoch um rund 70 Dollar gestiegen.

Yen sorgt in Tokio für Gegenwind 
 

Während es an der Börse in Schanghai nach dem kräftigen Plus vom Vortag weiter nach oben ging um 0,5 Prozent, verzeichneten die anderen Plätze der Region überwiegend moderate Abgaben. So ging es in Hongkong im späten Handel um 0,4 Prozent nach unten.

In Tokio büßte der Nikei-Index fast 1 Prozent auf 21.258 Punkte ein. Gegenwind für die japanischen Aktienkurse kam vom Yen. Er hatte kräftig zum Dollar aufgewertet und lag im Tagestief bei 107,05 Yen, dem höchsten Yen-Niveau seit über einem Jahr. Zum einen bescherte die angespannte Lage im Nahen Osten dem als Fluchtwährung beliebten Yen Zulauf, zum anderen die Tatsache, dass in Sachen lockererer Geldpolitik der Spielraum der japanischen Notenbank zusehends als ausgereizt gilt, im Gegensatz beispielsweise zur US-Notenbank. Im späteren Handel gab der Yen etwas nach auf zuletzt 107,43 Yen.

Die Ölpreise verteidigten angesichts der Entwicklung im Iran ihre jüngsten kräftigen Gewinne, was am Aktienmarkt wiederum die Kurse von Ölgesellschaften stützte. In Tokio legten beispielsweise Inpex um 4,4 Prozent zu, in Sydney stiegen Ölwerte im Mittel um 1,8 Prozent und in Hongkong ging es für CNOOC um 1,5 Prozent aufwärts.

Abwärts ging es in Hongkong für CLP Holdings, und zwar um 4,4 Prozent. Der Energieversorger hatte am Vortag nach Handelsende mit einer Gewinnwarnung aufgewartet wegen einer Firmenwertabschreibung bei seiner australischen Tochter.

In Australien gaben Coca-Cola Amatil 1,6 Prozent nach. Credit Suisse hatte die Aktie des Abfüllers auf "Underperform" herabgestuft.

=== 
Index (Börse)            zuletzt      +/- %     % YTD       Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)    6.650,80     -0,55%   +17,79%      08:00 
Nikkei-225 (Tokio)     21.258,64     -0,95%    +6,21%      08:00 
Kospi (Seoul)           2.125,62     -0,27%    +4,14%      08:00 
Schanghai-Comp.         3.001,98     +0,50%   +20,37%      09:00 
Hang-Seng (Hongk.)     28.449,20     -0,35%   +10,40%      10:00 
Taiex (Taiwan)         10.788,27     +0,03%   +10,91%      07:30 
Straits-Times (Sing.)   3.315,93     +0,04%    +8,01%      11:00 
KLCI (Malaysia)         1.675,68     +0,01%    -0,90%      11:00 
BSE (Mumbai)           39.364,55     -0,60%    +8,58%      12:00 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %     00:00  Mi, 09:51    % YTD 
EUR/USD                   1,1303      +0,1%    1,1293     1,1197    -1,4% 
EUR/JPY                   121,45      +0,2%    121,18     121,32    -3,4% 
EUR/GBP                   0,8907      +0,2%    0,8887     0,8917    -1,0% 
GBP/USD                   1,2688      -0,1%    1,2706     1,2557    -0,4% 
USD/JPY                   107,42      +0,1%    107,30     108,36    -2,1% 
USD/KRW                  1163,08      +0,3%   1159,29    1176,30    +4,4% 
USD/CNY                   6,8776      +0,4%    6,8520     6,9058    -0,0% 
USD/CNH                   6,8769      +0,3%    6,8590     6,9080    +0,1% 
USD/HKD                   7,8091      -0,1%    7,8135     7,8277    -0,3% 
AUD/USD                   0,6919      -0,1%    0,6924     0,6872    -1,8% 
NZD/USD                   0,6570      -0,2%    0,6583     0,6525    -2,1% 
Bitcoin 
BTC/USD                 9.723,25      +2,2%  9.514,50   9.161,25  +161,4% 
 
ROHÖL                   zuletzt  VT-Settl.     +/- %    +/- USD    % YTD 
WTI/Nymex                  57,41      57,07     +0,6%       0,34   +20,6% 
Brent/ICE                  64,92      64,45     +0,7%       0,47   +17,7% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag     +/- %    +/- USD    % YTD 
Gold (Spot)             1.386,28   1.388,10     -0,1%      -1,82    +8,1% 
Silber (Spot)              15,23      15,43     -1,3%      -0,20    -1,7% 
Platin (Spot)             804,69     808,00     -0,4%      -3,31    +1,0% 
Kupfer-Future               2,70       2,71     -0,5%      -0,01    +2,1% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/err/gos

(END) Dow Jones Newswires

June 21, 2019 04:26 ET (08:26 GMT)

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© 2019 Dow Jones News
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