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Eon geht bei RWE-Deal auf EU-Kommission zu

BERLIN (Dow Jones)--Der Energieversorger Eon will sein Geschäft mit Stromkunden verkleinern, um den EU-Wettbewerbshütern für die geplante Übernahme der RWE-Tochter Innogy stärker entgegenzukommen. Mit den Vorschlägen an die Kommission wolle das Unternehmen die "nach wie vor bestehenden Bedenken" hinsichtlich des Deals ausräumen, sagte Vorstandschef Johannes Teyssen am Montagabend nach Konzernangaben in Berlin. "Unsere Vorschläge sehen Veräußerungen im ungarischen Stromkunden-Geschäft und des Strom- und Gaskundengeschäftes von Innogy in der Tschechischen Republik vor." Zusätzlich bietet die Eon SE an, in Deutschland das Geschäft mit rund 260.000 Heizstromkunden aufzugeben sowie den Betrieb von 32 deutschen Autobahn-Ladestationen für Elektrofahrzeuge einzustellen.

Bedenken der EU gegen Mega-Fusion 
 

Die einstigen Konkurrenten RWE und Eon wollen die Fusion bis Jahresende abschließen. Dabei übernimmt Eon das Geschäft mit Netzen und Vertrieb der RWE-Tochter Innogy. RWE soll im Gegenzug die Ökostromproduktion von Eon und Innogy erhalten. Eon wäre damit der größte Stromlieferant in Deutschland, RWE weltweit der zweitgrößte Hersteller von Offshore-Wind.

Die EU-Kommission hatte Bedenken, dass durch die Übernahme zu starke Marktakteure im Bereich Strom und Gas entstehen und hatte im März eine vertiefte Prüfung angekündigt. In Deutschland, Tschechien, der Slowakei und Ungarn könnte ein wichtiger Wettbewerber wegfallen, wodurch Preiserhöhungen für Endverbraucher nicht mehr auszuschließen wären, so die Befürchtung. Eine vorläufige Frist für eine Entscheidung hat die EU-Kommission bis zum 20. September gesetzt.

Innogy erwartet keine Auswirkungen für tschechische Kunden 
 

"Der nächste Schritt ist der so genannte Markttest, bei dem die EU-Kommission ausgewählte Marktteilnehmer auffordert, zu den Vorschlägen Stellung zu nehmen", erklärte Eon-Chef Teyssen. Dieser Markttest sei ein Standardverfahren, über das die Kommission im Voraus informiert habe. Die Umsetzung der Vorschläge würde vorbehaltlich des Abschlusses der Innogy-Transaktion, den der Konzern in der zweiten Jahreshälfte erwarte, und, im Falle der Tschechischen Republik, der Entscheidung des Innogy-Vorstands erfolgen, so Teyssen.

Die Innogy SE betonte, dass der Vorstand diese Frage eigenständig klären werde. Der Eon-Vorschlag habe allerdings derzeit keine Auswirkungen auf die Strom- und Gaskunden von Innogy in der Tschechischen Republik, so ein Konzernsprecher. "Alle Verträge bleiben unverändert."

Kontakt zur Autorin: petra.sorge@wsj.com

DJG/pso/bam

(END) Dow Jones Newswires

June 25, 2019 06:31 ET (10:31 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.

© 2019 Dow Jones News
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