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Die USA reden nicht mehr nur über kritische Rohstoffe. Sie kaufen die Lieferkette.
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DAX ohne Schwung, Infineon trotzdem auf Erholungskurs

Am heutigen Dienstag war kaum noch etwas von den in der Vorwoche beobachteten Zinssenkungsfantasien am Markt zu spüren. Stattdessen bewegte sich der DAX die meiste Zeit des Tages kaum vom Fleck, während das wichtigste deutsche Börsenbarometer am Nachmittag sogar den Rückwärtsgang einlegte.

Das war heute los. Am Markt sorgten unter anderem die neuesten Spannungen im Konflikt der USA mit dem Iran und die vonseiten der US-Regierung angekündigten Sanktionsverschärfungen für Unruhe. Auch an den Aktienmärkten wird befürchtet, dass sich die Lage im Nahen Osten weiter zuspitzen könnte. Gleichzeitig wollten sich Anleger im Vorfeld des G20-Gipfels in Japan nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

Dabei dürfte vor allem der Handelsstreit zwischen den USA und China im Fokus stehen. Positive Signale in Richtung einer möglichen Lösung des Handelskonflikts könnten die Aktienkurse stützen. Allerdings birgt das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping auch einiges an Enttäuschungspotenzial, wenn es keine zur Entspannung beitragenden Ankündigungen geben sollte.

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© 2019 marktEINBLICKE
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir fünf Aktien, bei denen die Abwärtsrisiken besonders hoch sind – und wo sich Gewinnmitnahmen oder sogar Short-Strategien anbieten könnten.

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