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Gewinnsprung und Milliardenmarkt im Rücken - 40 Mio. USD Auftragsbestand durch Methan-Altlasten
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Nach dem Handelskrieg kommt der Währungskrieg

Die Welt ist handelskriegerischer geworden und die "Kriegsschäden" bleiben nicht aus. Überall schmelzen die Wachstumsprognosen wie Vanilleeis in der Sommerhitze. Besonders tiefe Wunden reißt Trumps Handels-Feldzug bei asiatischen und europäischen Exportnationen.

Die bedeutende deutsche Autobranche befindet sich bereits im Abschwung, was auch die dritte Gewinnwarnung von Daimler innerhalb eines Jahres bestätigt. Denn selbst auf dem bislang so robusten chinesischen Automarkt sind die Verkaufszahlen eingebrochen. Und wenn schon Deutschland als Konjunkturlokomotive schwächelt, wie sollen dann erst die Modelleisenbahnen in anderen europäischen Ländern Zugkraft entwickeln?

Export-Darwinismus durch die Notenbank

Große wirtschaftliche Wirkung konnte die Rettungstruppe der EZB trotz all ihrer Üppigkeit bislang nicht erzielen. Kapitulation kommt für sie dennoch nicht in Frage. Um die Folgen des Handelskriegs zu mildern, macht die EZB jetzt an der Devisenfront mobil. Ein schwacher Euro soll Export-Europa konkurrenzfähiger machen. Dazu müssen Zinsen und Anleiherenditen im Euro-Raum weiter sinken.

Tatsächlich, wenn Draghi bei Anleihekäufen von noch "beträchtlichem Spielraum" spricht, klingt das nicht nach geldpolitischer Abrüstung. Und siehe da, die Kriegsrhetorik der EZB funktioniert bereits. Fast bankrotte Euro-Länder können sich so günstig verschulden wie noch nie zuvor. Je schlechter die Bonität, desto niedriger die Renditen. Die Marktwirtschaft am Rentenmarkt ist tot, es lebe die Planwirtschaft.

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© 2019 marktEINBLICKE
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

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