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Darauf hat Wirecard lange gewartet

Ende Januar notierte die Wirecard-Aktie (WKN: 747206 / ISIN: DE0007472060) bei rund 167 Euro. Danach folgten die Vorwürfe der "Financial Times" zu mutmaßlichen Bilanzmanipulationen in der Wirecard-Niederlassung in Singapur und der entsprechende Kurssturz des DAX-Wertes. Bisher konnte der Zahlungsabwickler aus Aschheim bei München dieses Kursniveau nicht zurückerobern. Dabei ist es nicht so, dass es keine Versuche gegeben hätte.

Derzeit scheint sich ein neuer Versuch anzubahnen. Aktuell steckt die Wirecard-Aktie im Bereich von 150 Euro fest. Allerdings hat sich mit dem Ausgang des G20-Gipfels die Gesamtmarktstimmung aufgehellt, während die jüngst abgehaltene Wirecard-Hauptversammlung so etwas wie einen Neuanfang darstellen soll. Darüber hinaus scheinen einige wichtige Short-Seller ihr Interesse an Wirecard zumindest vorerst verloren zu haben.

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© 2019 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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