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DAX-Anleger bejubeln Gipfelergebnisse, vorerst große Erleichterung bei Infineon & Huawei

Am heutigen Montag schoss der DAX regelrecht in die Höhe und erreichte dabei ein neues Jahreshoch. Anleger zeigten sich angesichts der Ergebnisse des G20-Gipfels vom Wochenende erleichtert.

Das war heute los. Börsianer hatten große Erwartungen an das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping. Diese Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Es wurde eine Art Waffenstillstand im Handelskonflikt vereinbart. So wollen sich die Weltmächte vorerst nicht mit weiteren Strafzöllen überziehen. Außerdem soll wieder verhandelt werden. Auf Anlegerseite war eine große Erleichterung zu spüren. Allerdings ist Vorsicht geboten. Bereits einige Male schien eine Lösung des Handelsstreits in greifbarer Nähe zu sein, bevor eine Eskalation eintrat und Investoren verunsicherte.

Das waren die Tops & Flops. Das positive Gesamtmarktumfeld konnte im DAX vor allem Infineon (WKN: 623100 / ISIN: DE0006231004) nutzen. Die Aktie des Münchner Halbleiterunternehmens kletterte zeitweise um etwas mehr als 8 Prozent in die Höhe. Auch andere Chipwerte profitierten vom Waffenstillstand im chinesisch-amerikanischen Handelsstreit. Zuvor hatte insbesondere das Vorgehen der US-Regierung gegen den chinesischen Handyhersteller und Netzwerksausrüster Huawei für Nervosität gesorgt. Schließlich sollten Unternehmen nur noch mit Sondererlaubnis der US-Regierung mit Huawei zusammenarbeiten. Nun hat US-Präsident Donald Trump den Bann gegen Huawei vorerst aufgehoben.

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© 2019 marktEINBLICKE
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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