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Nel: Als ob nichts gewesen wäre…

Wer als Anleger starke Nerven mitbringt, kann einen Blick auf Nel riskieren. Dabei gilt es, sich auf extreme Kursbewegungen einzustellen. Ende Mai erreichte die Nel-Aktie (WKN: A0B733 / ISIN: NO0010081235) dank einer sehr guten Auftragslage und eines optimistischen Ausblicks von Managementseite im Frankfurter Handel ihr Rekordhoch und überquerte erstmals die Marke von 1 Euro. Titel, die weniger als 1 Euro kosten, werden als Penny Stocks bezeichnet. Die Explosion einer Wasserstoff-Tankstelle sorgte dafür, dass die Nel-Aktie schnell wieder zu diesen Penny Stocks gehörte.

Bis Mitte Juni war die Nel-Aktie bis auf 43 Cent abgestürzt, nur um sich in den vergangenen Tagen wieder in den Bereich von 75 Cent zurück zu kämpfen. Das Unternehmen hatte bereits einige vorläufige Ergebnisse der Untersuchungen des Vorfalls in Norwegen bekannt gegeben. So sollen nicht die Technologie an sich oder verbaute Teile von Nel die Ursache für die Explosion gewesen sein, sondern eher ein Montagefehler. Allerdings bleibt die Frage, ob sich die Wasserstoff-Technologie selbst dann durchsetzen wird, wenn sich herausstellen sollte, dass diese besonders sicher ist.

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Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

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