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marktEINBLICKE
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Nel: Als ob nichts gewesen wäre…

Wer als Anleger starke Nerven mitbringt, kann einen Blick auf Nel riskieren. Dabei gilt es, sich auf extreme Kursbewegungen einzustellen. Ende Mai erreichte die Nel-Aktie (WKN: A0B733 / ISIN: NO0010081235) dank einer sehr guten Auftragslage und eines optimistischen Ausblicks von Managementseite im Frankfurter Handel ihr Rekordhoch und überquerte erstmals die Marke von 1 Euro. Titel, die weniger als 1 Euro kosten, werden als Penny Stocks bezeichnet. Die Explosion einer Wasserstoff-Tankstelle sorgte dafür, dass die Nel-Aktie schnell wieder zu diesen Penny Stocks gehörte.

Bis Mitte Juni war die Nel-Aktie bis auf 43 Cent abgestürzt, nur um sich in den vergangenen Tagen wieder in den Bereich von 75 Cent zurück zu kämpfen. Das Unternehmen hatte bereits einige vorläufige Ergebnisse der Untersuchungen des Vorfalls in Norwegen bekannt gegeben. So sollen nicht die Technologie an sich oder verbaute Teile von Nel die Ursache für die Explosion gewesen sein, sondern eher ein Montagefehler. Allerdings bleibt die Frage, ob sich die Wasserstoff-Technologie selbst dann durchsetzen wird, wenn sich herausstellen sollte, dass diese besonders sicher ist.

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© 2019 marktEINBLICKE
KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

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