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Dow Jones News
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MÄRKTE USA/Wall Street dürfte knapp im Minus eröffnen

NEW YORK (Dow Jones)--Der "Waffenstillstand" zwischen China und den USA sorgt am Dienstag an der Wall Street nicht mehr für Kauflaune. Diese hatte bereits am Vortag im Sitzungsverlauf an Schwung eingebüßt. Analysten verweisen darauf, dass der Status Quo im Handelskonflikt unverändert gelte. Zwar werde wieder verhandelt, aber ein Durchbruch bleibe in weiter Ferne, heißt es. Anleger sehen es offenbar ähnlich: Der Aktienterminmarkt deutet einen knapp behaupteten Handelsbeginn am Kassamarkt an.

Belastend kommt hinzu, dass ein weiterer Handelsstreit an Schärfe gewinnt. Im Streit um Subventionen für die Flugzeugbranche erwägen die USA Strafzölle auf Produkte aus der EU wie Käse, Wurst und Whisky mit einem Handelsvolumen von 4 Milliarden Dollar. Sie ergänzen eine im April vorgelegte Droh-Liste für Importe über 21 Milliarden Dollar. Die USA und die EU streiten seit rund 15 Jahren über Staatshilfen für die Flugzeugbauer Boeing und Airbus.

Zinssenkungen bleiben Thema 
 

Im Handel heißt es, dass angesichts der trüben Konjunkturaussichten und der ungelösten Handelskonflikte einzig die Aussicht auf Zinssenkungen in den USA die Aktienmärkte stütze. Eine Einigung im Handelsstreit werde wohl erst der Wahlkampf in den USA bringen. "Die Zeit vergeht bis zu den Wahlen 2020 und die Wähler werden eine Verlangsamung der Wirtschaft nicht verzeihen, wer auch immer an der Macht ist", sagt Investmentstratege Patrick Spencer bei Baird.

Wie sehr die Märkte auf Zinssenkungen setzen, zeigt sich am Rentenmarkt. Nach schwachen Daten sinkt die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen in Deutschland auf ein Rekordtief. In den USA ist eine baldige Zinssenkung aber bereits weitgehend eingepreist. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen verliert mit 0,4 Basispunkt auf 2,02 Prozent dagegen kaum. Gesenkt wurden die Leitzinsen derweil in Australien.

Der Euro kann sich nach seiner steilen Talfahrt des Vortages etwas stabilisieren. Gedrückt hatten ihn da taubenhafte Aussagen aus Kreisen der EZB. Unterstützung für die Gemeinschaftswährung kommt ausgerechnet aus Italien - sonst meist Quell von den Euro belastenden Nachrichten. Die Regierung in Rom hat eingelenkt und das Haushaltsdefizit für 2019, wie von der EU-Kommission gefordert, gesenkt. Damit könnte das Land einem Defizitverfahren entgehen. Der Euro steigt moderat auf knapp 1,13 US-Dollar.

Der Goldpreis steigt mit der Zinssenkungsfantasie um 0,6 Prozent auf 1.391 US-Dollar je Feinunze. Analysten zeigen sich aber zum Teil skeptisch: Die Preise für Silber wie auch für die Minenaktien seien weniger stark gestiegen, als es bei einer "gesunden Edelmetallhausse zu erwarten wäre", heißt es.

Die Ölpreise fallen dagegen, Händler sprechen von einer verhaltenen Reaktion auf die verlängerte Förderkürzung des Erdölkartells Opec. "Trotz der Fortsetzung der Kürzungen muss die Gruppe mit einer möglichen Verlangsamung der Weltwirtschaft und einer robusten und wachsenden US-Rohölproduktion fertig werden", sagt Marktstratege Dominick Chirichella von DTN. Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) hatte sich auf eine Verlängerung der Produktionskürzungen um neun Monate bis ins erste Quartal 2020 verständigt. US-Leichtöl der Sorte WTI verbilligt sich um 0,8 Prozent auf 58,59 Dollar, Nordseeöl der Sorte Brent um 0,8 Prozent auf 64,53 Dollar.

Unter den Einzelaktien steigen die Titel des Pharmakonzerns Amarin vorbörslich um 7,4 Prozent. Das Unternehmen hat seinen Umsatzausblick für 2019 angehoben und Pläne für eine Verdoppelung des Vertriebspersonals in den USA angekündigt, um die kommerzielle Expansion des Herz-Kreislauf-Medikaments Vascepa voranzutreiben.

Verhalten positiv reagiert die Gilead-Aktie auf die Nachricht, dass der Pharmakonzern die Zulassung eines Medikaments gegen rheumatische Arthritis noch in diesem Jahr bei der US-Gesundheitsbehörde FDA beantragen will. Der Kurs von Gilead steigt um 1,0 Prozent.

=== 
US-Anleihen 
Laufzeit         Rendite   Bp zu VT  Rendite VT  +/-Bp YTD 
2 Jahre             1,77       -1,2        1,78       56,7 
5 Jahre             1,77       -1,7        1,79      -15,0 
7 Jahre             1,88       -2,2        1,90      -37,3 
10 Jahre            2,00       -2,2        2,03      -44,0 
30 Jahre            2,53       -2,3        2,55      -54,2 
 
DEVISEN          zuletzt      +/- %    Di, 9:39  Mo, 18:34    % YTD 
EUR/USD           1,1297     +0,08%      1,1296     1,1299    -1,5% 
EUR/JPY           122,26     -0,12%      122,35     122,53    -2,8% 
EUR/CHF           1,1167     +0,16%      1,1148     1,1151    -0,8% 
EUR/GBP           0,8944     +0,15%      0,8949     0,8936    -0,6% 
USD/JPY           108,22     -0,20%      108,31     108,44    -1,3% 
GBP/USD           1,2631     -0,07%      1,2624     1,2644    -1,0% 
Bitcoin 
BTC/USD        10.087,00     -4,52%    9.847,75  10.365,25  +171,2% 
 
ROHÖL            zuletzt  VT-Settl.       +/- %    +/- USD    % YTD 
WTI/Nymex          58,28      59,09       -1,4%      -0,81   +22,4% 
Brent/ICE          64,57      65,06       -0,8%      -0,49   +16,9% 
 
METALLE          zuletzt     Vortag       +/- %    +/- USD    % YTD 
Gold (Spot)     1.391,81   1.382,40       +0,7%      +9,41    +8,5% 
Silber (Spot)      15,08      15,15       -0,5%      -0,08    -2,7% 
Platin (Spot)     828,60     835,00       -0,8%      -6,40    +4,0% 
Kupfer-Future       2,67       2,68       -0,5%      -0,01    +0,9% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/smh

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July 02, 2019 09:04 ET (13:04 GMT)

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