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Wirtschaftskommentar des Mannheimer Morgen

Mannheimer Morgen zu den Folgen der Opec-Beschlüsse 
 
Überschrift: Trübe Aussichten 
 
Den Beschluss der Opec-Länder, die Ölförderung weiter gedrosselt zu halten, werden auch den die deutschen Autofahrer und Heizölkäufer zu spüren bekommen - in welchem Ausmaß, ist allerdings noch nicht sicher. Fakt ist, dass die Verbraucher in globale Konflikte hineingezogen werden. Vor allem der Iran nutzt seine Opec-Mitgliedschaft, um eigene Interessen etwa im Konflikt mit den USA zu verfolgen - der Schulterschluss mit dem Erzfeind Saudi-Arabien ist ein eindrucksvoller Beleg dafür. Die Entscheidungen über die mittelfristige Entwicklung der Ölpreise sind aktuell in Riad, Teheran und Moskau getroffen worden. 
Wie hart die anhaltende Verknappung des Angebots die deutschen Verbraucher trifft, ist allerdings noch nicht ausgemacht. Vor allem die Entwicklung der weltweiten Konjunktur wird die Preisentwicklung in den kommenden Monaten prägen. Geht es mit der Wirtschaft wie zuletzt vielfach prognostiziert rund um den Globus eher bergab, wird die schwächere Energienachfrage auch den Ölpreis dämpfen - und damit die Entwicklung der Sprit- und Heizölkosten. Das wiederum ist keine wirklich tröstliche Aussicht, denn wenn die Wirtschaft lahmt und die Krise bei den Arbeitgebern ankommen sollte, ist die Sorge um den Benzinpreis eher nebensächlich. Wie man es auch dreht und wendet - die Aussichten für die kommenden Monate sind eher trübe. 
 
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MANNHEIMER MORGEN 
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Redaktion 
 
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Redaktionssekretärin 
 
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F +49 (0) 621 392-261490 
Dudenstraße 12-26 
68167 Mannheim 
www.mannheimer-morgen.de 
 
Sitz der Gesellschaft und Handelsregister Mannheim, HRB 2664 
Florian Kranefuß - Sprecher der Geschäftsführung 
Jost Bauer - Kaufmännischer Geschäftsführer 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

July 02, 2019 14:26 ET (18:26 GMT)

© 2019 Dow Jones News
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, die von der historischen Öl-Krise besonders profitieren könnten.

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