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MÄRKTE EUROPA/Aktien schwach - BASF-Prognose liefert Warnsignal

FRANKFURT (Dow Jones)--Für die Börsen in Europa geht es am Dienstag deutlich nach unten. Die Vorgaben von der Wall Street und aus Asien geben diese Richtung vor, wobei die Abwärtsdynamik in Europa deutlicher ausfällt. Tagesthema Nummer eins ist eine Gewinnwarnung des Chemieriesens BASF. Sie macht deutlich, dass die Wirtschaft nicht mehr rund läuft. Als Begründung nennen die Ludwigshafener die zunehmenden Handelsbarrieren und die schwächere Nachfrage aus der Automobilbranche, in der der Motor ebenfalls stottert. An der Börse wird nun der gesamte Chemie-Sektor abgestraft.

Der DAX verliert 1,2 Prozent auf 12.388 Punkte, der Euro-Stoxx-50 gibt um 0,8 Prozent auf 3.497 Zähler nach. Der Euro tendiert ebenso seitwärts wie der Goldpreis. Am Anleihemarkt ziehen die Kurse ganz leicht an.

BASF zieht Chemiesektor nach unten 
 

Nach der Deutschen Bank am Vortag ist am Dienstag BASF das Thema Nummer eins - nicht nur am deutschen Aktienmarkt: "Über eine mögliche Gewinnwarnung wurde bereits spekuliert", meint ein Marktteilnehmer zu der schwachen Geschäftsentwicklung. Darauf hätten die Aussagen der Wettbewerber bereits hingedeutet. Doch das Ausmaß sei schon erschreckend. Die Analysten von Jefferies haben schnell reagiert und ihre Gewinnschätzungen gesenkt. Die Aktie bricht um 6 Prozent ein. Die Gewinnwarnung hat auch für andere deutsche Unternehmen Signalwirkung. Covestro und Wacker Chemie verlieren 5,8 bzw. 6 Prozent.

Für die Aktie von Bayer geht es um 1,6 Prozent nach unten. Der Kurs wird zusätzlich von einer Bonitätsabstufung durch die Ratingagentur Fitch belastet. Die Kreditanalysten verweisen auf die anhängigen Schadensersatzklagen wegen des Unkrautvernichters Glyphosat. Die Aktionäre der Deutschen Bank können sich nicht mit den Plänen zum Konzernumbau von CEO Christian Sewing anfreunden, für die Aktie geht es um weitere 4 Prozent nach unten.

TLG Immobilien steigen gegen den Markttrend um 1,1 Prozent. Als klar positiv für TLG wird gewertet, dass das Immobilienportfolio eine Höherbewertung erfahren hat. Von dieser profitiert zudem der Verschuldungsgrad, der in der Folge unter 30 Prozent fällt. Die Berliner Gewerbeimmobilien seien ein potenzieller Nutznießer der Mietstopppläne für Wohnimmobilien, heißt es von Jefferies.

ABB trennt sich von Solarwechselrichtergeschäft 
 

ABB hat einen Schlussstrich unter das Geschäft mit Solarwechselrichtern gezogen, die italienische Fimer übernimmt die Sparte. "Eine Zahlung für den Ausstieg aus einem Geschäftsbereich ist nie eine gute Sache", heißt es von den Analysten der Citi. Aber die Entwicklung spiegele die Probleme bei Power One und die schwierigen Marktbedingungen wider, die seit Zeitpunkt des Kaufs 2013 zu beobachten gewesen seien. Das nun verkaufte Geschäft stand für rund 1 Prozent des Unternehmensumsatzes und führt im zweiten Quartal zu einer nicht operativen Belastung nach Steuern von rund 430 Millionen US-Dollar. Die operative EBITDA-Marge der Schweizer sollte von dem Verkauf profitieren. ABB notieren 2 Prozent schwächer.

Auch die Aktien der Personaldienstleister notieren deutlich im Minus. Nachdem Goldman Sachs Randstad gleich um zwei Stufen auf "Sell" gesenkt hat, verliert der Wert 5,5 Prozent. Auch die Aktien der Wettbewerber stehen unter Druck, so geben Adecco um 5 Prozent nach.

=== 
Aktienindex              zuletzt      +/- %       absolut      +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50           3.497,19      -0,75        -26,57          16,52 
Stoxx-50                3.199,87      -0,67        -21,45          15,93 
DAX                    12.388,36      -1,24       -155,15          17,33 
MDAX                   25.684,83      -0,78       -202,64          18,98 
TecDAX                  2.898,28      -0,67        -19,52          18,29 
SDAX                   11.231,76      -1,55       -176,51          18,12 
FTSE                    7.524,73      -0,33        -24,54          12,20 
CAC                     5.552,57      -0,66        -36,62          17,37 
 
Rentenmarkt              zuletzt                  absolut        +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite      -0,36                     0,01          -0,60 
US-Zehnjahresrendite        2,05                     0,00          -0,63 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %  Di, 8:42 Uhr  Mo, 17.28 Uhr    % YTD 
EUR/USD                   1,1209     -0,07%        1,1212         1,1215    -2,2% 
EUR/JPY                   121,94     +0,03%        121,96         121,86    -3,0% 
EUR/CHF                   1,1136     -0,09%        1,1149         1,1140    -1,1% 
EUR/GBP                   0,8985     +0,28%        0,8979         0,8966    -0,2% 
USD/JPY                   108,79     +0,09%        108,78         108,66    -0,8% 
GBP/USD                   1,2474     -0,35%        1,2487         1,2509    -2,3% 
Bitcoin 
BTC/USD                12.498,61     +1,29%     12.695,50      11.862,00  +236,0% 
 
ROHÖL                    zuletzt  VT-Settl.         +/- %        +/- USD    % YTD 
WTI/Nymex                  57,38      57,66         -0,5%          -0,28   +20,6% 
Brent/ICE                  63,95      64,11         -0,2%          -0,16   +15,8% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag         +/- %        +/- USD    % YTD 
Gold (Spot)             1.393,06   1.395,60         -0,2%          -2,55    +8,6% 
Silber (Spot)              15,03      15,04         -0,1%          -0,02    -3,0% 
Platin (Spot)             811,55     816,00         -0,5%          -4,45    +1,9% 
Kupfer-Future               2,64       2,66         -0,6%          -0,02    -0,0% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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(END) Dow Jones Newswires

July 09, 2019 04:10 ET (08:10 GMT)

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