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Tesla mit neuem Geschäftsmodell - so dürfte es für die Aktie jetzt weitergehen

Elon Musk sorgt wieder einmal für Wirbel: Per Tweet kündigte der Chef von Tesla (WKN: A1CX3T / ISIN: US88160R1014) an, dass die Preise für das Elektroauto Tesla signifikant steigen werden. Musk begründet die geplanten Preiserhöhungen damit, dass vollautonome Autos als Robotaxi genutzt werden können und deshalb um ein Vielfaches wertvoller sind als nicht autonome Autos.

Tesla soll zum Flottenbetreiber werden
Die Ankündigung deutet darauf hin, dass sich das Geschäftsmodell von Tesla in den nächsten Jahren noch einmal radikal verändern könnte. Musk hatte seine Vision bereits vor einigen Monaten vorgestellt. Demnach soll Tesla vom Autoverkäufer zum Flottenbetreiber werden. Sogar das bereits von Kunden geleaste Model 3 will Musk zurückkaufen, um die Fahrzeuge in die eigene Flotte zu integrieren und mit ihnen einen Robotaxi-Service anzubieten.

Ambitionierter Zeitplan
Traditionell ist der Zeitplan für das geplante neue Geschäftsmodell höchst ambitioniert: Bereits Ende nächsten Jahres will Musk zumindest in einer Region der Welt eine solche selbstfahrende Tesla-Flotte betreiben.

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© 2019 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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