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Fielmann trotzt der Hitzeflaute

Trotz des schwülen Sommerwetters mit Hitzerekorden im Juni konnte Fielmann (WKN: 577220 / ISIN: DE0005772206) den Umsatz und den Gewinn im zweiten Quartal steigern. Wie das Familienunternehmen am Donnerstag anlässlich der Hauptversammlung in Hamburg bekanntgab, verbesserte sich der Vorsteuergewinn nach den vorläufigen Zahlen um rund 6 Prozent auf 58 Mio. Euro. Der Konzernumsatz kletterte zwischen April und Juni um ebenfalls 6 Prozent auf 384 Mio. Euro.

Gut behauptet
Traditionell verzeichnet der Einzelhandel deutliche Umsatzeinbußen während ausgeprägter Hitze-Monate, weil die Kundschaft zu Hause bleibt. Fielmann konnte sich dagegen in den vergangenen Monaten gut behaupten.

Wachstumstempo soll deutlich steigen
Der im MDAX notierte Konzern will das Wachstumstempo in diesem und im kommenden Jahr deutlich erhöhen. Dazu will Fielmann 2019 und 2020 insgesamt über 200 Mio. Euro in die Modernisierung des Niederlassungsnetzes, die internationale Expansion und die Digitalisierung investieren.

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© 2019 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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