Anzeige
❌
Mehr »
Mittwoch, 14.10.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
35 Millionen C$ Einsatz gegenüber 13 Millionen C$ erwartetem Gewinn für 2027
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
129 Leser
Artikel bewerten:
(0)

BUND und DGB: 80 Milliarden Euro für "sozial-ökologischen Umbau"

BERLIN (Dow Jones)--Umweltaktivisten und Gewerkschaften haben zu einer nachhaltigen Veränderung der Wirtschaft aufgerufen und massive Investitionen des Bundes gefordert. Angesichts schärferer ökologischer Krisen und sozialer Verteilungskämpfe brauche es einen "sozial-ökologischen Umbau", heißt es in einem gemeinsamen Debattenbeitrag, den der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Berlin vorstellten. Diese Wende finde vor allem in den Kommunen statt, weshalb diese finanziell deutlich stärker unterstützt werden müssten.

Dafür seien etwa 2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts notwendig, rund 70 bis 80 Milliarden Euro, schätzt DGB-Vorsitzender Reiner Hoffmann. Das Geld müsse in die energetische Gebäudesanierung, das Schienennetz, alternative Energien und den Naturschutz investiert werden, heißt es in dem gemeinsamen Papier. Es gehe um einen "fairen Interessenausgleich". Das Wirtschaftssystem müsse so ausgerichtet werden, "dass es gute Arbeit für alle zu gleichen Löhnen und überall in der EU schafft und dabei die planetaren Grenzen nicht überschreitet."

"Wir brauchen Einstiegsdebatten" 
 

In den vom Kohleausstieg betroffenen Regionen dürfe der Strukturwandel nicht vor allem dem Markt überlassen werden, sagte DGB-Chef Hoffmann. "Diejenigen, die am wenigsten zum Klimawandel beitragen und auch die geringsten Einkommen haben, dürften nicht am höchsten belastet werden." Mit Blick auf die Debatte um das Ende der deutschen Kohleverstromung ergänzte Hoffmann: "Uns helfen jetzt keine Ausstiegsdebatten. Wir brauchen jetzt vor allem Einstiegsdebatten".

Ohne die Lösung der sozialen Frage werde auch die ökologische Frage nicht gelöst, erklärte auch der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Mit Blick auf den Klimawandel sagte er: "Wir sind in einer Krisensituation." Es komme flächendeckend zum Waldsterben. Betroffen seien die vier wichtigsten deutschen Baumarten - Fichte, Kiefer, Buche und Eiche. An der Zukunft der Wälder hänge schließlich auch die Versorgung mit Trinkwasser. "Wir bekommen die Folgen des Klimawandels daher ökonomisch immer härter zu spüren", so Weiger.

Kontakt zur Autorin: petra.sorge@wsj.com

DJG/pso/apo

(END) Dow Jones Newswires

July 15, 2019 04:44 ET (08:44 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.

© 2019 Dow Jones News
KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, bei denen das Chance-Risiko-Verhältnis jetzt besonders gefährlich erscheint – und bei denen Anleger genauer hinschauen sollten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die KI-Euphorie ihren nächsten Realitätstest erlebt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.