OSLO (dpa-AFX) - Der norwegische Düngerkonzern Yara hat dank einer gestiegenen Produktion und niedrigeren Energiekosten im zweiten Jahresviertel einen Gewinnsprung gemacht. Die Erlöse stiegen im zweiten Quartal im Vorjahresvergleich um etwa 6,6 Prozent auf rund 3,4 Milliarden US-Dollar (etwa drei Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Dienstag in Oslo mitteilte. Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn legte um 70 Prozent auf 546 Millionen Dollar zu. Dabei profitierte das Unternehmen auch von günstigen Wechselkurseffekten. Unter dem Strich kam ein Gewinn von 230 Millionen Dollar heraus - im vergangenen Jahr stand hier noch ein Verlust von 211 Millionen Dollar. Die Aktie legte am Vormittag um knapp 4,4 Prozent zu./kro/fba
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.
Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.
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