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flatex Morning-news Öl (WTI): Der Preis für ein Fass der US-Rohölsorte WTI (West ...

Der Preis für ein Fass der US-Rohölsorte WTI (West Texas Intermediate) im September-Kontrakt an der US-Terminbörse NYMEX reagierte einmal mehr auf die geopolitischen Ereignisse - dieses Mal jedoch mit Kursverlusten. US-Außenminister Mike Pompeo schoss mit seinen Äußerungen in Bezug auf eine Bereitschaft des Iran sich mit den USA an den Verhandlungstisch zu setzen, den Ölpreis ab. Die "geopolitische" Risikoprämie auf das schwarze Öl verpuffte damit etwas.

flatex-wti-17072019.png

Zur Charttechnik: Ausgehend vom letzten Verlaufstief des 02. Juli 2019 bei 56,18 US-Dollar bis zum jüngsten Zwischenhoch des 11. Juli 2019 bei 60,93 US-Dollar, wären die nächsten Ziele auf der Ober- und Unterseite näher zu ermitteln. Die Widerstände fänden sich bei 59,12/59,81 und 60,93 US-Dollar, sowie bei den Projektionen zur Oberseite von 62,05/62,74 und 63,96 US-Dollar. Die Unterstützungen hingegen kämen bei den Marken von 57,30 und 56,18 US-Dollar, sowie bei den Projektionen zur Unterseite von 55,06/54,37 und 53,25 US-Dollar in Betracht.

flatex-select

  • Long: DE000MF92XXX Morgan Stanley Faktor 2 Morgan Stanley Faktor 2 WTI Crude Oil Sep19

  • Short: DE000MF7JXXX Morgan Stanley Faktor 2 Morgan Stanley Faktor 2 WTI Crude Oil Sep19

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KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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