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marktEINBLICKE
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Neuer Druck am Aktienmarkt. DAX wackelt zusehends

In der Vorwochenanalyse stand die Trendstärke an der Wall Street im Fokus, der unser DAX (ISIN DE0008469008 | WKN 846900) nicht folgen konnte. Hausgemachte Themen spielten hier eine Rolle, welche auch in dieser Woche nicht abrissen. Wir erinnern uns noch an Daimler oder BASF - es sollte ein weiteres Blue Chip Unternehmen folgen: SAP. Die Walldorfer Softwareschmiede enttäuschte Anleger und Analysten gleichermaßen und sorgte für einen Kursrutsch von mehr als 100 DAX-Punkten. Ohne diesen Abschlag wäre die Woche vermutlich anders verlaufen. Doch damit kam zumindest etwas Volatilität in den Markt, der ansonsten unter geringem Volumen und wenig Schwankungsbreite litt. Einzig Kommentare und Spekulationen zur Zinspolitik in den USA verliehen dem Markt zwischenzeitlich starke Impulse. Hier wird aktuell sogar über einen Richtungswechsel in der Zinspolitik diskutiert, wie man u.a. im Handelsblatt nachlesen konnte.

Letztlich betrug die die tägliche Schwankungsbreite im Deutschen Aktienindex lediglich 130 Punkte - kein außergewöhnliches Level. Hier musste man als Trader schnell sein und sich vielfach an den Kursmarken der Vergangenheit orientieren.

Dabei startete die Woche sehr rasant und erfüllte bereits am Montag das Kursziel aus der Vorwochenanalyse:

Mit dem ehemaligen Jahreshoch, was hier auch schon mehrfach thematisiert wurde, hatten die Bären wieder einen neuen Ausgangspunkt und schlugen recht schnell zurück. Die Folge war ein ebenso dynamischer Abverkauf, der das frisch entstandene GAP (zu sehen im zweiten Chart) noch am gleichen Tag schloss. Die dort sichtbare Marke von 12.300 Punkten beschäftigte den DAX an allen weiteren Handelstagen und wurde erst am Freitag maßgeblich unterschritten. Bis dahin konnten kleine Schwankungen intraday mit den Orientierungsmarken des Vortages recht präzise gehandelt werden, wie folgendes Trading-Setup aufzeigt:

Auch an den weiteren Handelstagen gab es dynamische Bewegungen der Bullen auf der Oberseite, die ebenso wie am Montag recht schnell wieder abverkauft wurden. Ein weiteres Beispiel anbei, bevor wir auf den Gesamtverlauf der Woche im DAX aus charttechnischer Sicht blicken.

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© 2019 marktEINBLICKE
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Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

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