SEATTLE (dpa-AFX) - Die weltgrößte Café-Kette Starbucks hat im vergangenen Quartal dank guter Geschäfte in China und im US-Heimatmarkt deutlich mehr verdient. In den drei Monaten bis Ende Juni stieg der Betriebsgewinn verglichen mit dem Vorjahreswert um acht Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar (1,0 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss in Seattle mitteilte. Die Erlöse nahmen um 8,1 Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar zu. Damit übertraf Starbucks klar die Markterwartungen. Die Aktie stieg nachbörslich zunächst um rund sechs Prozent. Starbucks habe im abgelaufenen Quartal eine starke Leistung abgeliefert und gezeigt, dass die Wachstumsstrategie aufgehe, freute sich Konzernchef Kevin Johnson./hbr/DP/fba
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.
Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.
Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.
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