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Bayer: Diese Nachricht lässt Aktionäre aufatmen

Eine positive Nachricht für Bayer (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017)-Aktionäre: Der Chemiekonzern entgeht in einem Gerichtsverfahren in Kalifornien um den Unkrautvernichter Glyphosat einer Milliardenstrafe. Richterin Winifred Smith verringerte am Donnerstag den von einem Geschworenengericht festgelegten Schadenersatz für ein an Krebs erkranktes Ehepaar auf 86,7 Mio. US-Dollar. Ursprünglich lag der Betrag bei 2 Mrd. US-Dollar.

Bayer kündigt Berufung an
Den Antrag von Bayer, ganz auf eine Strafzahlung zu verzichten, folgte die Richterin aber nicht. Der DAX-Konzern sprach in einer Erklärung von einem Schritt in die richtige Richtung, kündigte jedoch Berufung gegen das Urteil an.

Ehepaar erkrankte
Das Ehepaar Alva und Alberta Pilliod macht die jahrzehntelange Verwendung des glyphosathaltigen Unkrautvernichters Roundup der Bayer-Tochter Monsanto für seine Erkrankung an Lymphdrüsenkrebs verantwortlich. Dieser Einschätzung folgte eine Jury im Mai.

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© 2019 marktEINBLICKE
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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