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marktEINBLICKE um 12: DAX erholt sich etwas - Bayer wieder fester

Der DAX zeigt sich am Freitag nach dem gestrigen Kursrutsch infolge der EZB-Entscheidung wieder fester. Offenbar setzen Anleger auf die von Mario Draghi in Aussicht gestellte Maßnahmen in den nächsten Monaten.

Die Lage an der Frankfurter Börse:

DAX+0,4%12.415
MDAX+0,5%26.224
TecDAX+1,2%2.942
SDAX+1,1%11.301
Euro Stoxx 50+0,4%3.524

Eine positive Nachricht für Bayer (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017)-Aktionäre: Der Chemiekonzern entgeht in einem Gerichtsverfahren in Kalifornien um den Unkrautvernichter Glyphosat einer Milliardenstrafe. Richterin Winifred Smith verringerte am Donnerstag den von einem Geschworenengericht festgelegten Schadenersatz für ein an Krebs erkranktes Ehepaar auf 86,7 Mio. US-Dollar. Ursprünglich lag der Betrag bei 2 Mrd. US-Dollar. In der Folge notiert die Aktie an der DAX-Spitze.

Alphabet (WKN: A14Y6H / ISIN: US02079K1079) hat mit dem Quartalsergebnis die Erwartungen der Experten übertroffen und damit die Sorgen der Anleger zerstreut. Der um 19 Prozent höhere Umsatz (38,9 Mrd. US-Dollar) wurde dabei getragen von dem Geschäft mit Werbung auf mobilen Geräten. Auch die Video-Tochter Youtube und das Cloud-Angebot trugen zum Umsatzzuwachs im zweiten Quartal bei.

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© 2019 marktEINBLICKE
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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