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Nach der EZB wartet der DAX auf die FED

In der vergangenen Handelswoche stand die EZB-Notenbanksitzung im Mittelpunkt der Börsianer. Dabei dominierten erst einmal die Bullen den Deutschen Aktienindex (ISIN DE0008469XXX | WKN 846900) und legten bis Mittwochabend mehr als 300 Punkte auf der Plusseite zu. Dabei wurden entsprechende Marken aus der Vorwochenanalyse getriggert, die zu kurzfristigen Einstiegen und entsprechenden Punkten auf dem Trading-Konto führen. Hierzu nur ein Beispiel aus den Tages-Trading-Chancen:

Je näher wir jedoch zum Termin der Woche, der EZB-Sitzung kamen, desto müder wurden die Bullen. Am Tag der Verkündung fielen die Kurse sogar noch einmal deutlich zurück, um dann binnen wenigen Minuten das gesamte Tages-Spektrum vom Donnerstag "abzuräumen". In folgendem Chartbild habe ich dies festgehalten: Forum

Mit einem kurzen Peak über der 12.600 näherte er sich bis auf 50 Punkte etwa dem bisherigen Hoch aus dem Jahr 2019 an.

Dabei wurde an den Zinsen selbst nichts geändert. Sie werden bis Mitte des Jahres 2020 auf dem aktuellen Niveau oder "darunter" notieren, so der Ausblick. Erneut bekräftigte die EZB, alle Instrumente im Falle eines schlechten Inflationsausblicks einzusetzen. Konkret sind damit weitere Anleihekäufe gemeint. Liquidität ist also kein Engpass, doch ob diese Instrumente am Ende der Wirtschaft helfen, darf angezweifelt werden. Genau dies hat der Markt auch getan. Die einzelnen Tage der vergangenen Woche zeigen deutlich, dass nur am EZB-Tag ein Minus die sonst gute Performance bremste:

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© 2019 marktEINBLICKE
KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

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